(openPR) WIESBADEN. „In den letzten Jahren ist ein gewaltiger Ruck durch die Eventbranche gegangen. Im gleichen Maß wie die Bedeutung dieses wesentlichen Segments im Marketing gestiegen ist, haben sich auch die Parameter verändert: Evaluation – nicht nur mit Blick auf monetäre Aspekte, Konzentration auf den Content, Professionalität der Akteure am Markt – dies sind nur einige der entscheidenden Kriterien, die heute zählen. In der aktuellen Wirtschaftskrise mehr denn je… Von der Routine früherer Jahre muss sich das Event-Business daher schnell verabschieden.“ Zum Auftakt der konstituierenden Sitzung des Fachbeirates der „Universe of Events“ umriss Holger R. Syhre, Geschäftsführer der Rhein-Main-Hallen GmbH, und Veranstalter der neuen Fachmesse, die
veränderte Situation, die die Basis für die neue Messe sein wird: „Die Branche wird gerade neu vermessen und wir ergreifen die Chance, Althergebrachtes zu hinterfragen und die Neuorientierung nachhaltig mit den passenden Inhalten zu füllen.“ Erfreut zeigte sich Syhre darüber, dass der Hessische Ministerpräsident Roland Koch die Schirmherrschaft übernommen habe und auch das Land mit der Hessen Agentur GmbH die Veranstaltung unterstütze.
Im Rahmen seiner konstituierenden Sitzung schloss sich der Fachbeirat einhellig dem Credo des Rhein-Main-Hallen-Geschäftsführers an. Zu diesem Gremium gehören mittlerweile: Béatrice Klocke, Leiterin der Akademie Messe Frankfurt, Prof. Stefan Luppold, Karlshochschule International University / Fachbereich Event Management / Karlsruhe, Michael Stein und Lothar H. R. Pohl, Gründer und Geschäftsführer Palast Promotion Veranstaltungs-Consulting GmbH, Thomas P. Scholz, Redaktionsleiter „Convention International“ sowie Brigitte Pfeiffer, Geschäftsführerin des Deutschen Marketing-Verbandes e. V..
Mehr als nur Flächenvermietung
Eine klare Gliederung der Hallen und die Schaffung diverser innovativer Plattformen für Aussteller und Besucher wurden von allen Experten befürwortet und verabschiedet. Thomas P. Scholz, „Convention International“, sieht die Zeit für diese Wende gekommen: „Bei der Universe of Events sollte es nicht nur um Flächenvermietung gehen, sondern um ein organisches Gesamtabbild der Branche mit allen wichtigen Segmenten, Problemfeldern, Lösungen und Perspektiven. Insofern ist das Ziel ein dynamisches: Die Messe ‚lebt’."
Auch die Aus- und Weiterbildung der Branche spielt eine große Rolle im neuen Konzept: „Die Zeiten sind stürmisch. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, dass die Unternehmen hervorragend ausgebildete und qualifizierte Event-Manager einsetzen. Mit gezieltem Training kann der Spagat zwischen Design, Kreativität und Kostendruck gelöst werden. Hinzu kommt, dass gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten in erster Linie Fachkräfte, die sich nachweislich weitergebildet und sich damit professionalisiert haben, die besten Karrierechancen haben.“ So begründet Béatrice Klocke, Akademie Messe Frankfurt, ihr Engagement für eine zukunftsorientierte Kongressausrichtung. Gemeinsam mit Prof. Stefan Luppold arbeitet sie an zeitgemäßen Inhalten und Darstellungsformen. Dabei werden auch neue Referenten-Zielgruppen und prominente Redner eine Rolle spielen.
Besucher-Akquise über strategische Allianzen
Mit den bisherigen Ergebnissen bei der Ansprache der Aussteller zeigte sich Holger R. Syhre zufrieden. Bislang hätten 109 Aussteller in Wiesbaden optioniert bzw. fest gebucht. Das Team rechne mit endgültigen Zusagen und weiteren Optionen nach der Sommerpause, da die wirtschaftliche Lage viele Unternehmen derzeit zögern lasse. Positiv bewertet er die angelaufenen Kooperationen in Bezug auf neue Besuchergruppen: „Wir widmen uns hier intensiv dem Thema der strategischen Allianzen, die bis dato längst nicht ausgeschöpft wurden, aber gerade jetzt hervorragend in die Zeit passen.“










