(openPR) Villingen-Schwenningen, 08. Juli 2009 – Seit kurzem ist der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss zur besseren Versorgung von Frühchen in Kraft. Nach der neuen Richtlinie müssen Kliniken strengere Auflagen bei der Behandlung Früh- und Neugeborener erfüllen und ihre Behandlungsergebnisse veröffentlichen. Die veröffentlichten Daten helfen Eltern und einweisenden Ärzten, eine geeignete Klinik auszuwählen. „Alle Krankenhäuser, die nicht mindestens zwölf Frühchen pro Jahr betreuen, sind künftig von der Versorgung ausgeschlossen“, erklärt Gesundheitsexperte Alex Stender von der Schwenninger BKK. „Wir begrüßen diesen Beschluss, denn spezialisierte Zentren können wesentlich wirksamer Entwicklungsstörungen bei Frühchen vermeiden. Noch besser ist allerdings eine gezielte Vorsorge, denn damit lassen sich viele Frühgeburten verzögern.“
Ungefähr neun Prozent aller Kinder kommen mindestens drei Wochen zu früh zur Welt. Weil ihre Organe noch nicht voll entwickelt sind, haben sie eine geringere Überlebenschance und können an Entwicklungsstörungen leiden. Wird das Baby mehr als acht Wochen früher geboren, sind bleibende gesundheitliche Beeinträchtigungen noch wahrscheinlicher. Es bestehen jedoch gute Chancen, Frühgeburten durch eine rechtzeitige Therapie und die Behandlung der Schwangeren in spezialisierten Kliniken hinauszuzögern. Beispielsweise unterstützt die Schwenninger BKK ihre Kunden mit dem Vorsorgeprogramm „Hallo Baby“. „Durch eine intensive Betreuung und gezielte Beratung können Risikofaktoren für eine Frühgeburt, wie Schwangerschaftsdiabetes oder Infektionen, vermieden werden“, erläutert Stender. Droht dennoch eine Frühgeburt, weist der behandelnde Arzt seine Patientin in ein spezialisiertes Krankenhaus ein.
Um Risikoschwangerschaften frühzeitig zu erkennen haben Gynäkologen, Hebammen und Kinderärzte für alle werdenden Mütter und Frauen mit Kinderwunsch das Vorsorgeprogramm „BabyCare“ entwickelt. Das Programm umfasst unter anderem eine Analyse der persönlichen Lebenssituation mit konkreten Empfehlungen und eine Ernährungsanalyse. Für Kundinnen der Schwenninger BKK ist die Teilnahme am Programm „BabyCare“ kostenlos.









