(openPR) IEGUS Institut gewinnt mit Partnern Forschungsauftrag des BMWi und untersucht nun die Auswirkungen der Innovationsaktivitäten in der Gesundheitswirtschaft auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung
Das Bewusstsein für die Bedeutung der Innovationskraft der Gesundheitswirtschaft wächst. Insgesamt rund 4,3 Mio. Beschäftigte arbeiten in dieser Branche und erwirtschaften schätzungsweise 10 % des Bruttosozialproduktes (Gesundheitsausgaben 2006: 260 Mrd. Euro). Der medizinisch-technische Fortschritt wie auch der demographische Wandel sorgen dafür, dass die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft weiter zunehmen wird.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie werden das IEGUS Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft und die Technische Universität Berlin, Fachgebiet Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie, Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke, sowie das Zentrum für innovative Gesundheitstechnologie bis Ende 2010 die Auswirkungen der innovativen Leistungen der Gesundheitswirtschaft auf die Branche selbst sowie auf andere Sektoren untersuchen. Der Forschungszusammenschluss konnte sich dabei erfolgreich im Wettbewerb gegen acht weitere Interessenten durchsetzen. Der Fokus der über 18 Monate laufenden Studie wird auf die Analyse der Auswirkungen auf Krankheitskosten, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung gelegt.
„Wir wollen verdeutlichen, wie sich neue medizinische und technische Erkenntnisse sowohl auf die Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten und die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung als auch auf die Produktionsprozesse auswirken“, so die Leiterin des IEGUS Institutes, Dr. Grit Braeseke. „Das BMWi möchte dazu beitragen, dass Gesundheitsleistungen künftig nicht mehr nur als Kostenfaktor betrachtet werden, denn Innovationen in diesem Bereich haben weitreichende Effekte für unsere Volkswirtschaft.“











