(openPR) Erste Reaktion auf die „Stuttgarter Erklärung“ des Deutschen CSR-Forums
- 24 Unternehmensleiter für Nachhaltigkeit
Stuttgart, den 07.07.2009 – Das Interesse und das Engagement von Wirtschaft und Politik an Nachhaltigkeit und CSR steigen weiter. So ist die vom Plenum des Deutschen CSR-Forums am 28. April 2009 beschlossene „Stuttgarter Erklärung“ nun in der öffentlichen Diskussion. Mehrere Politiker haben sie, so Wolfgang Scheunemann, Initiator und Veranstalter des Forums sowie Geschäftsführer der dokeo GmbH, zur Kenntnis genommen und Antworten angekündigt. Die erste Antwort liegt von ver.di vor.
ver.di teilt darin die Kritik an der unzureichenden Regulierung und Überwachung der Finanzmärkte und fordert eine „Re-Regulierung durch die Politik“. In Corporate Accountability sieht ver.di wie auch das Deutsche CSR-Forum ein notwendiges Konzept. Verbindliche Normen zur Transparenz und Rechenschaftspflicht sollen gemäß ver.di die notwendige und unverzichtbare Basis für jedes unternehmerische Handeln sein.
Weiter verweist ver.di auf die Positionen zur gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen, wie sie im 10-Punkte-Papier des DGB zu CSR (www.oeko-works.de) formuliert sind. „Eine richtige Strategie zur Unternehmensverantwortung“ verfolgt die Gewerkschaft mit ihrer Beteiligung am CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung (www.cora-netz.de).
Mittlerweile haben 24 von rund 60 angeschriebenen Unternehmensführern mit klaren Worten ein Bekenntnis zu Nachhaltigkeit gegenüber dem Deutschen CSR-Forum abgelegt. „Das ist eine sehr hohe Quote und zeigt, dass für Unternehmensführer CSR und Nachhaltigkeit keine leeren Vokabeln sind“, so Wolfgang Scheunemann. (www.envicomm.org/klare_worte.pdf).
Das 6. Deutsche CSR-Forum wird vom 13. bis 14. April 2010 in Stuttgart stattfinden.









