(openPR) W3logistics und de Man GmbH realisieren Neuinstallation einer Palettieranlage
Ein Umzug an einen neuen Produktionsstandort, Anbindung an eine neue ERP-Software – aber die vorhandene Verpackungsanlage sollte weiter genutzt werden: Vor dieser Herausforderung stand die GLORIA GmbH, ein führender Hersteller von Feuerlöschsystemen.
Für den Umzug der Palettieranlage stand mit dem Automatisierungsspezialisten de Man Industrie-Automation GmbH aus Borgholzhausen der ursprüngliche Lieferant als Generalunternehmer zu Verfügung. Auch die Softwarelösung zur Verknüpfung von Hostsystem und Packrobotern war vorhanden. Nur: Änderungen der Software waren erforderlich, und der Hersteller nicht mehr am Markt.
Anpassung der vorhandenen Softwarelösung
de Man wählte daher die Dortmunder w3logistics AG als Partner. Die Software-Retrofit-Spezialisten rekonstruierten die vorhandene Softwarelösung und passten sie den neuen Erfordernissen an. Dabei wurden neben einer neuen Hostschnittstelle auch Änderungen in der Kommunikation mit den SPS der Packroboter realisiert – die Anlage musste nämlich am neuen Standort spiegelverkehrt aufgebaut werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen de Man und w3logistics, intensive Tests sowie eine exakte Dokumentation zahlten sich aus: Beim Umzug selber war w3logistics nur noch per Remote-Verbindung „vor Ort“ - Aufbau der Anlage am neuen Standort einschließlich Inbetriebnahme der Software erfolgte durch de Man.
Palletieranlage am neuen Standort in Betrieb
Bei der Anlage handelt es sich um eine vollautomatische Palettieranlage für unterschiedliche Kartongrößen. Jede Fertigungslinie ist mit einem 6-Achsen-Roboter ausgestattet, der die unterschiedlichen Kartons versandfertig auf Euro-Norm- oder Einwegpaletten stapelt. In der Fertigung wird der erste Karton eines neuen Auftrags besonders markiert. Gelangt dieser dann über die Leichtfördertechnik in den Palettierbereich, wird er über einen Sensor erkannt und gestoppt und dem Bediener über ein akustisches Signal angezeigt, dass ein neuer Auftrag eingerichtet werden muss. Am Auftrags-PC werden jetzt alle notwendigen Informationen (Auftragsnummer, Packschema etc.) eingetragen und zur SPS gesendet. Von dort gelangt das neue Packschema zur Robotersteuerung, die automatisch das entsprechende Programm startet. Jetzt werden die Kartons freigegeben und gelangen auf den Fertigungsstrecken direkt zum Roboter, der diese mit einem Spezial-Greifer aufnimmt und palettiert. Auf einer der Fertigungsstrecken werden die Kartons zunächst mit Hilfe einer Stapeleinrichtung zu Einheiten zusammengestellt und durch einen Schrumpfofen transportiert. Diese Einheiten werden dann vom Roboter palettiert. Ist eine Palette fertig, wird ein automatischer Palettenwechsel durchgeführt. Die volle Palette wird in eine Warteposition gestellt und aus dem Palettenmagazin eine Leerpalette nachgefördert, was ein kontinuierliches Arbeiten der Roboter sichert. Mittels eines Querverschiebewagens wird die volle Palette zum Stretcher gebracht. Nach dem Stretchvorgang gelangt die Palette auf einen Drehtisch und wird auf der Vorder- und Rückseite mit einem Etikettendrucker/ Spender beklebt und anschließend abtransportiert.













