(openPR) Ettlingen, 2. Juli 2009 - Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können: Passend zur aktuellen Wirtschaftskrise lud die cormeta ag zum traditionellen Kundentag am 17. Juni 2009 nach Frankfurt/Main. Motto der Veranstaltung: Neues von cormeta und SAP - technologische Möglichkeiten für Kostenreduzierung, Umsatzsteigerung und Risikomanagement. Darin eingeschlossen der neue SAP Enterprise Support, der gleich zu Beginn vorgestellt wurde. Mit seinen erweiterten Dienstleistungen garantiere er eine höhere Performance komplexer IT-Infrastrukturen und reduziere den Aufwand zur Behebung von Störfällen erheblich, so die Kernaussage.
Spannend wurde es für die rund 50 Teilnehmer - darunter langjährige Bestandskunden wie die Pascoe GmbH, die Ernst Lorch KG und die A. Loacker AG aus Italien - beim Thema Debitoren-/Kreditorenmanagement. Hier ging es in erster Linie um CGsprint, eine neue Softwarelösung zur Anbindung nationaler und internationaler Wirtschaftsauskunfteien an die Unternehmenssoftware - sowohl für SAP- als auch Nicht-SAP-Systeme. Tenor des Vortrages: Mit der Krise steigt das Risiko von Zahlungsausfällen und Insolvenzen, deshalb werden qualifizierte Informationen zur Bonität überlebenswichtig. Die cormeta-Module seien daher eine gute Möglichkeit, sich detaillierte Auskünfte aus verschiedenen Quellen relativ einfach zu beschaffen.
Virtualisierung für eine bessere Ressourcennutzung
Doch mit Schutzmechanismen in der Kreditpolitik allein ist es nicht getan: Um gut durch die Krise zu kommen, müssen Unternehmen neue Einsparpotenziale erschließen. Darauf wiesen die Referenten in ihren Vorträgen hin. Eine Möglichkeit sei die Virtualisierung der IT, also die Abstraktion logischer Systeme von ihrer physischen Implementierung: Ressourcen - beispielsweise Server und Netzwerke, aber auch Software und ganze Geschäftsprozesse - werden gemeinsam verwendet und Kapazitäten dadurch besser ausgenutzt. Die intelligente Zuordnung und Verwaltung der Ressourcen ist, so das Resümee, eine wichtige Funktionalität innerhalb der Virtualisierung. In diesem Zusammenhang spiele das Identity Management zur Vereinfachung der Nutzeradministration in heterogenen Systemlandschaften eine entscheidende Rolle, wie zu erfahren war.
Essen mit Genuss und IT
Der Einsatz eines wirkungsvollen Kundenmanagements, unterstützt von einer innovativen Software, sei zudem eine Möglichkeit, mehr Umsatz zu generieren, unter anderem durch ein zielgruppengerechtes, automatisiertes Kampagnenmanagement, wie das Auditorium live am Beispiel von SAP CRM erlebte. Auch die zahlreichen Neuerungen bei cormetas Branchenlösungen Foodsprint und Tradesprint, die in Frankfurt vorgestellt wurden, dienen letztlich dazu, mittelständische Unternehmen der Lebensmittelindustrie und des technischen (Großhandels) bei branchentypischen Prozessen zu unterstützen; unter anderem bei der Reklamationsabwicklung und der Kontraktüberwachung im Einkauf.
Amüsant, aber nicht weniger informativ ging es abschließend in dem Vortrag von Fritz Gempel zur gesunden Ernährung zu. Der Inhaber der auf die Fleischerbranche spezialisierten PR-Agentur marketing works schilderte in kurzweiligen Anekdoten, wie sich Genuss und Gesundheit beim Essen vereinen lassen. Dabei verstand er es immer wieder, die Brücke zur IT zu schlagen. Gempel, selbst gelernter Metzger und Buchautor, gilt als einer der besten Branchenkenner und berät Unternehmen der Fleischindustrie in prozess-, marketing- und IT-technischen Fragen.
Laufen für Fairness und Teamgeist im Unternehmen
Wie in den Jahren zuvor beteiligte sich cormeta auch diesmal am "J.P.Morgan Corporate Challenge", dem größten Firmenlauf der Welt. Im Anschluss an den Workshop ging es mit 18 Läufern, darunter auch cormeta-Kunden, auf die knapp sechs Kilometer lange Strecke durch die Frankfurter Innenstadt. Am Ende erreichten die Ettlinger den 568. Rang, die beste Platzierung eines cormeta-Teams bei diesem Lauf überhaupt. Rekordverdächtig auch die Teilnehmerzahl: Knapp 70.000 Jogger zählten die Veranstalter, so viele wie selten. "Dabei sein ist alles, diese besondere Stimmung muss man einfach erlebt haben", spricht Hans-Peter Herter, Team Capitan, seinen Kollegen aus dem Herzen. "Das Gemeinschaftsgefühl ist überwältigend." Beim Lauf geht es erst in zweiter Linie um Sport. Wichtiger sind Werte, mit denen sich auch cormeta identifiziert: Teamgeist, Kommunikation, Fairness und Gesundheit.
Ausflug in die Dunkelheit weitet den Blick
Ähnlich dürfte es den Nichtläufern des Kundentages ergangen sein, wenn auch in anderer Hinsicht. Sie trafen sich zum "Dialog im Dunkeln", einer Ausstellung der besonderen Art. Es gab viel zu hören, zu riechen, zu fühlen und zu tasten, aber absolut nichts zu sehen. Denn das Frankfurter "Dialogmuseum" ist eine Exhibition in völliger Dunkelheit. Die Besucher wurden auf künstlerische Art für rund 90 Minuten in die Welt blinder Menschen "entführt". Nach einer kurzen Einweisung ("Folgen Sie immer der Stimme Ihres Guides und melden Sie sich lautstark, wenn Sie die Orientierung verloren haben!") ging es auf die Reise in die Finsternis - über Sandhaufen, einen Bachsteg und eine gewundene Straße zu einem Fahrkartenautomaten an einer Bushaltestelle. Vorbei an abgestellten Kleinwagen, Hauseingängen und Schaufenstern. Alles im Dunkeln. Manch einer musste seine Scheu vor dem "Schwarzen Nichts" erst überwinden; musste lernen, sich mit den anderen Sinnen zu orientieren.
Zum Schluss traf man sich an einer Bar, wo die Gäste mühsam den Obolus für das gewünschte Getränk im Portemonnaie suchten, während der blinde Barkeeper flott bediente. Zurück im Hellen waren die Besucher froh, wieder in der Welt der Sehenden zu sein. Dass es eine Erfahrung war, die man nicht so schnell vergisst - darin war man sich einig. "Dialog im Dunkeln" ist nicht nur eine Schule des Sehens, sondern auch eine Plattform zur vorurteilsfreien Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung, so die Erkenntnis. Blinde öffnen Sehenden die Augen und letzteren damit eine neuartige Perspektive für die Sicht auf die Umwelt.
Die Idee, die Sehenden auf diese Weise mit der Lage blinder Menschen vertraut zu machen, stammt vom Leiter des Dokumentarischen Instituts der Stiftung Blindenanstalt (BSA) in Frankfurt, Andreas Heinecke. Damals wurden im BSA blinde Frauen und Männer zu wissenschaftlichen Dokumentaren für Rundfunkanstalten und Zeitungen ausgebildet. Nach Pilotprojekten mit ungewöhnlich großer Resonanz kaufte er die Rechte von der BSA und präsentierte die Wanderausstellung "Dialog im Dunkeln" bislang in Amerika, Asien und Europa. Heute ist "Dialog im Dunkeln" ein international erfolgreiches Ausstellungskonzept. Das Frankfurter "Dialogmuseum" geht mit den unterschiedlichen Exhibitionen noch einen Schritt weiter und betritt Neuland - sowohl konzeptionell und institutionell. Es ist ein privates soziales Unternehmen mit dem Ziel, insbesondere schwer behinderten Menschen eine Berufschance zu geben.
Mehr Infos unter www.dialogmuseum.de.












