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Energiesparende Architektur klar umgesetzt

29.06.200918:07 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Energiesparende Architektur klar umgesetzt
Die kompakte Baukörperform sorgt für ein energiesparendes Verhältnis von Gebäudehülle zu Gebäudevolumen. Foto: UNIPOR/ Andreas Secci
Die kompakte Baukörperform sorgt für ein energiesparendes Verhältnis von Gebäudehülle zu Gebäudevolumen. Foto: UNIPOR/ Andreas Secci

(openPR) Viel Fensterfläche für hohe passive Sonnenenergie-Gewinne / Einfaches Energiesparkonzept ohne apparativen Aufwand

Häuser mit ökologischem und ökonomischem Anspruch erfordern einen durchdachten Entwurf und maß-geschneiderte Baustoffe. Sowohl in diesen Punkten als auch gestalterisch überzeugt das preisgekrönte Wohnhaus der Architekten Birgit und Christoph Helbich im Dortmunder Stadtteil Kirchhörde. Das Objekt erzielt durch die kompakte Bauform und energiesparende Ausrichtung der offenen beziehungsweise geschlossenen Fassaden eine reizvolle Optik. Das Zusammenwirken von großen Fensterflächen und wärmespeicherndem Mauerwerk aus porosierten Ziegeln ist außerdem Garant für hohe passive Sonnenenergie-Gewinne. Aufgrund der geringen Wärme-leitfähigkeit des Dämmziegels wird zudem ein aus-reichender baulicher Wärmeschutz der Gebäudehülle erreicht – ohne zusätzliche Außendämmung.



Der Ortsteil Kirchhörde ist ein beliebter, industriefreier Wohnort im südwestlich gelegenen Dortmunder Stadtbezirk Hombruch. Er wird geprägt durch Einfamilien- und Reihenhäuser, die sich um ein kleines Geschäftszentrum gruppieren.

Durchdachter, offener Grundriss

Das Ende 2006 fertig gestellte Wohnhaus von Birgit und Christoph Helbich befindet sich auf einem einst zu einer Gärtnerei gehörenden Grundstück am Ufer eines kleinen Sees. Auffallend sind die kompakte Baukörperform sowie die großflächigen, geschosshohen Fenster nach Süden und Osten. Prägendes Merkmal ist allerdings die Gebäudefuge, die zwischen Haupthaus und Garage in den Grundriss eingebunden ist. Sie dient als Eingang und Windfang wie auch als durchlaufender Zugang zum Garten. Die in den Garagenbaukörper ausgelagerte Garderobe und das Gäste-WC sind über diese erschließende Fuge zugänglich. Die interessante Nebenraum-Lösung trägt zu einer vollkommen freien Grundriss-Gestaltung des Erdgeschosses bei. Direkt neben der Küche schließt sich zur Gartenseite hin ein leicht tiefer liegender, großzügig dimensionierter Wohn- und Essbereich an. Er öffnet sich durch große Fensterflächen nach zwei Seiten naturnah zum Garten. Die aneinandergereihten Fenster werden durch umlaufende Aluminiumrahmen eingefasst. Aufgrund einer Pulverbeschichtung im Farbton schwarzmetallic bilden die Glasflächen einen ästhetisch wirkenden Kontrast zu den in weiß gehaltenen Wandscheiben.

Die zum Wohnbereich offene, quer liegende Treppe ist nicht nur durch ihre zentrale Lage ein wesentliches Element der Hauskonzeption: Sie gibt durch ihre Länge praktisch die Gebäudebreite vor. Eine zur Küche hin angegliederte Stahlbetonwand, in der die Treppenstufen mittels Einbauplatten verankert sind, schützt die Privatsphäre vor Einblicken vorbeigehender Passanten.


Energieeinsparung mit einfachen Mitteln

Das Haus erfüllt alle Anforderungen an ein Niedrigenergiehaus. Statt des Einsatzes kostenintensiver Hightech wird auf einfache architektonische Mittel wie Kompaktheit, Zonierung und Orientierung gesetzt. Alle beheizten Flächen liegen im Haupthaus: Durch seine kubische Form ohne Vor- und Rücksprünge verfügt es zudem über ein für die Heizenergie-Einsparung ideales Verhältnis von Gebäudehülle zu Gebäudevolumen (A/V). Dabei wird die vorhandene Technik intelligent eingesetzt. Die installierten Heizthermostate sind beispielsweise so angeordnet, dass sie in der Übergangszeit schon vormittags der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Dadurch schaltet sich die zeitverzögert reagierende Fußbodenheizung bei einer entsprechenden Erwärmung des Innenraumes schon frühzeitig aus. Für die gute Energieeinsparung sowie die optisch reizvolle Architektur wurde das Wohnhaus beim bundesweit ausgeschriebenen 8. Unipor-Architekturpreis mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Verzicht auf Wärmedämm-Verbundsystem

Die Bauherren verzichteten bei den Außenwänden bewusst auf ein Wärmedämm-Verbundsystem und vertrauten auf eine umweltgerechte monolithische Ziegelbauweise. „Der gewählte Wärmedämm-Ziegel von Unipor überzeugte uns sowohl in bauphysikalischer wie auch in ökonomischer und ökologischer Hinsicht“, erklärt Helbich. „Er verfügt über eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit und garantiert eine dauerhaft hochwertige Fassade“. Der „Unipor-Blockziegel W16“ (Rohdichte 0,8, Festigkeitsklasse 8) erzielt dank der Sägemehlporosierung und des ausgeklügelten Lochbildes einen niedrigen Wärmeleitwert (?R = 0,16 W/(mK)). Mit einer Verarbeitung in Leichtmörtel (LM 21) und einem aufgebrachten mineralischen Leichtputz als Endbeschichtung wird auch ohne Einsatz zusätzlicher Wärmedämmung ein geringer Wärmedurchgangswert der Außenwand von 0,39 W/(m²K) erreicht. Damit erfüllte der Mauerziegel bei Fertigstellung des Wohnhauses Ende 2006 die damaligen Energiestandards. Um der neuen EnEV 2009 gerecht zu werden, würde heute der hochwärmedämmende Unipor-Blockziegel W14 oder der Unipor-Blockziegel W12 eingesetzt werden. „Das Wohnhaus in Dortmund zeigt sehr schön, welche Gestaltungsmöglichkeiten der Baustoff Ziegel bietet. Neben einer guten Wärmedämmung sind der gestalterischen Freiheit kaum Grenzen gesetzt“, erklärt Dr. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Ziegel-Gruppe.

Die in hoher Maßgenauigkeit von den Baustoffwerken Hüning aus Olfen hergestellten Unipor-Ziegel ermöglichten den Verarbeitern eine zügige Fertigstellung des Mauerwerks. Dank der Verzahnung wurden die Blockziegel ohne Stoßfugenvermörtelung knirsch verlegt. Vorgefertigte, wärmegedämmte U-Schalen erleichterten als mitgeliefertes Zubehör zeitsparend die Sturzarbeiten.

Garantierte Wohlfühlatmosphäre

„Wir wollen uns in unserem Haus zu jeder Tages- und Jahreszeit wohl fühlen“, betont Helbich. Der porosierte Ziegel leistet einen wesentlichen Beitrag zum angestrebten Wohlfühlklima. In den bei der Ziegeltrocknung entstehenden haarfeinen Kapillaren wird bei zu hoher Luftfeuchtigkeit des Innenraumes Feuchte zwischengespeichert und bei zu trockener Raumluft wieder abgegeben. Das Gleiche gilt für den mit den Ziegeln quasi eingebauten sommerlichen Hitzeschutz: Eine hohe Erwärmung durch intensive Sonneneinstrahlung wird im Ziegelmauerwerk tagsüber abpuffernd gespeichert und erst während der kühleren Abendstunden an den Innenraum abgegeben. Damit erfüllt der Ziegel optimal alle Ansprüche an einen Wandbaustoff für ein kostengünstiges und umweltgerechtes Wohlfühlhaus.

Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

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Bautafel

Objektadresse: Corvarastraße 9, 44229 Dortmund
Bauherr und Planung: Dipl.-Ing. Architektin Birgit Helbich u. Dipl.-Ing. Christoph Helbich, Architekt BDA, SHA Scheffler Helbich Architekten GmbH, Dortmund
Bauunternehmer: Stasch GmbH, Lünen
Außenwandbaustoff: Unipor W16-Blockziegel (12 DF)
Ziegellieferant: Baustoffwerke Hüning GmbH & Co. KG, Olfen, Mitglied der UNIPOR-Ziegel-Gruppe
Wohnfläche: 160 Quadratmeter
Nutzfläche: 240 Quadratmeter
Jahresheizwärmebedarf: rd. 69 kWh/m²a
Baukosten (DIN 276): ca. 1.250 Euro/m²
Bauzeit: Januar bis Dezember 2006

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