(openPR) Starnberg, 18. Juni 2009. Thomas Meyer wird zum 30. Juni 2009 als Geschäftsführer der Comes Real GmbH ausscheiden, um sich voll auf die Leitung der WertGrund Immobilien AG zu konzentrieren. Sein Nachfolger in der Geschäftsführung der Comes Real wird Felix Wegeler.
Die Comes Real GmbH wurde im Juni 1999 in Starnberg durch die Partner Jost Hieronymus, Thomas Meyer, Georg Thomas und Felix Wegeler gegründet. Im selben Jahr stieg auch Philipp Reister als Partner in das Unternehmen ein. Mit Hans Christian Schmidt erweiterte sich der Kreis im Jahr 2005 auf die heutige Größe von sechs Partnern.
Aus dem Start-up, das in einer Eisenbahnerwohnung des Starnberger Bahnhofs anfing, entwickelte sich eines der qualifiziertesten Beratungshäuser der Immobilienwirtschaft. In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Immobilienvolumen in Höhe von mehr als acht Milliarden Euro bearbeitet. Das partnerschaftlich organisierte Unternehmen ist insbesondere auf Krisen- und Sanierungsmanagement spezialisiert.
Die Comes Real ist durch ihren Gesellschafter Jost Hieronymus verbunden mit der Advo Real Immobilienanwälte und war Gründungsgesellschafter der apc Architektengesellschaft. Die Partner der Comes Real sind gleichzeitig die Gesellschafter der WertGrund-Gruppe. Diese wird derzeit unter dem Dach der WertGrund Immobilien AG zusammengefasst.
„Wir sind dankbar für den Erfolg der vergangenen zehn Jahre. Der Aufbau der Comes Real war nicht immer leicht, aber wir haben konsequent an unseren Zielen festgehalten: Qualität unserer Arbeit und Spaß bei ihrer Ausführung“, sagt Jost Hieronymus.
Blick in die Zukunft
Anlässlich des 10jährigen Bestehens der Comes Real und ihrer Spezialisierung auf Krisen- und Sanierungsmanagement lohnt ein Blick in die „Glaskugel“. Welche Folgen hat die Finanzkrise auf die deutsche Immobilienwirtschaft, welche mittelfristigen Entwicklungen erwarten die Experten?
Philipp Reister: "Fremdkapital bleibt vorerst knapp und teuer. Deleveraging wird daher eine Kernaufgabe intelligenten Krisenmanagements sein. Eigenkapitalstarke Investoren wie Family Offices, Versicherungen, Pensionskassen und Fonds werden ihre Einkaufsvorteile nutzen. Etwas verzögert leiden auch die gewerblichen Immobilienmärkte unter dem konjunkturellen Abschwung. Wir erwarten daher den Anstieg von Renditen, Leerständen und Notverkäufen. Im internationalen Vergleich werden deutsche Immobilien jedoch relativ wertstabil bleiben."
Jost Hieronymus ergänzt: "Für Privatanleger wird die Immobilie als Sachwert wieder interessant. Dadurch gewinnt das Wohnungsprivatisierungsgeschäft zunehmend an Bedeutung. Passives Halten von Immobilienbeständen führt zu realen Wertverlusten – aktives Management ist daher unverzichtbar."











