(openPR) Erfahrungen und Ergebnisse nach fast einem Jahr Laufzeit
Am 1. August 2009 kann das Pilotprojekt „Spielplatzbetreuung“ auf das erste erfolgreiche Jahr Laufzeit zurückblicken.
Das Kooperationsprojekt zwischen dem „Berufsausbildung-Förderverein der Region Chemnitz e. V.“ und der GGG erstreckt sich zwischenzeitlich auf 112 Spielplätze im gesamten Stadtgebiet und beinhaltet auch städtische Spielplatzanlagen.
Dank des Engagements und der personellen Begleitung des Projektes durch den Trägerverein ist es gelungen, 43 ehemals langzeitarbeitslosen Frauen eine sinnvolle Beschäftigung bieten zu können.
Die Frauen betreuen in einzelnen Teams zwischen vier bis sechs Spielplätze und wechseln dabei in unregelmäßigen Abständen zwischen den Anlagen mehrmals täglich.
Der Tagesablauf umfasst nachfolgende Tätigkeitsschwerpunkte:
- Anregen zum Spielen und Beschäftigen,
- Schlichten bei Streitigkeiten,
- Beseitigen von Gefahrenquellen,
- Kontrollen auf Ordnung und Sauberkeit,
- „Verarzten“ von kleineren Verletzungen,
- Einwirken auf rücksichtsloses Verhalten (Hunde, Alkoholkonsum).
Ausgestattet sind die Frauen gut erkennbar mit signalfarbenen Westen, Namensschildern und Diensthandys. In wöchentlichen Gesprächen im Hause des Trägervereins erfolgen Informations- und Erfahrungsaustausche sowie Schulungen der Frauen für ihre verantwortungsvollen Aufgaben.
In den Sommermonaten sind die Frauen montags bis freitags in der Zeit von 12 bis 18 Uhr im Einsatz und damit zu Zeiten der stärksten Frequenz vor Ort.
Die Teams achten dabei besonders auf die kleineren, zum Teil versteckten und wenig frequentierten Anlagen, da diese mit einem vergleichsweise höheren Risiko gegenüber stark frequentierten Anlagen behaftet sind.
Bei der Betreuung der Spielplätze werden auch Unzulänglichkeiten erfasst und die Spielanlagen dokumentiert. Diese Unterlagen sind für den gezielten Einsatz des unternehmenseigenen Reparaturdienstes der GGG äußerst hilfreich zur schnellen Beseitigung von Gefahrenquellen und dienen darüber hinaus der Bewerbung von familienfreundlichen Wohngebieten und –anlagen.
Die derzeitige Entgelt-Maßnahme ist befristet bis 31. Januar 2010.
Anhand der überwiegend erfreulichen Resonanz in der Bevölkerung lässt sich nach einem Jahr Projektlaufzeit ein durchweg positives Fazit ziehen. Kritische und konstruktive Anmerkungen werden ausgewertet und im Sinne einer weiteren Qualitätssteigerung zugunsten der Kinder und Eltern in der tagtäglichen Arbeit der Frauen berücksichtigt.
Positive Effekte zeigen sich insbesondere in
- den Verhaltensänderungen von Hundebesitzern, die die Spielplätze zunehmend respektieren und meiden,
- der gesunkenen Zahl von Alkohol konsumierender Personen auf den Spielplätzen,
- der Steigerung der Sauberkeit und Sicherheit der Spielplätze.
Dank der guten Zusammenarbeit mit der GGG, der Stadt Chemnitz, dem Ordnungsamt, der Polizei sowie verschiedener Stadtteilbüros hat sich ein funktionierendes Netzwerk regionaler Partner entwickelt.
Jüngster Partner des Projektes ist der ASR, welcher mit der Bereitstellung eines Fahrzeuges bei der Sauberhaltung der Spielplätze behilflich ist.
Insgesamt schätzen die GGG und der „Berufsausbildung-Förderverein der Region Chemnitz e. V.“ ein, dass mit dem begonnenen Pilotprojekt und den gesammelten ersten Erfahrungen ein guter Grundstein für den Anspruch „Kinderfreundliche Stadt Chemnitz“ gelegt wurde.











