(openPR) Köln, 18. Juni 2009. Unternehmen, die ein umfassendes Markenmanagement betreiben, werden von ihren Kunden im Markt nicht nur deutlich eigenständiger und unverwechselbarer wahrgenommen, sondern weisen auch eine höhere Kundenbindung auf als Unternehmen, die ihre Marke weniger systematisch entwickeln und führen. Dies zeigen aktuelle Untersuchungen der Kölner ServiceRating GmbH; ausgewertet wurden mehr als 8.000 Kundenurteile zu rund 100 Dienstleistungs- und Handelsunternehmen.
Demnach gelingt es insbesondere den Handelsunternehmen, ihre Marken prägnant zu kommunizieren: 87 Prozent der Kunden haben hier ein mehr oder minder klares Bild der Unternehmensmarken im Kopf. Es folgen die Vermittler von Finanzprodukten (83%) sowie Banken (81%). Vergleichsweise weniger prägnant sind die Markenbilder von Versicherern (73%) und insbesondere von Energieversorgern (65%) bei den Kunden ausgeprägt. Einzelne Unternehmen wie etwa die AOK Schleswig-Holstein, die Hamburger Drogeriemarktkette „BUDNI“ oder der Freiburger Zahnimplantate-Hersteller Straumann erzielen mit der Kommunikation ihrer Marken bei über 90 Prozent ihrer Kunden ein klares, „uniques“ Markenbild und zugleich auch eine hohe Kundenbindung.
„Starke Marken fallen nicht vom Himmel. Grundvoraussetzung für den Erfolg ist deren glaubwürdige und beständige Kommunikation, die erst die Entstehung prägnanter und stabiler Markenbilder auf Kundenseite ermöglicht. Dabei spielt die Verinnerlichung der Kernwerte im Top-Management eine wichtige Rolle.’“, sagt Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceRating GmbH aus Köln. Die Rating-Agentur stellt regelmäßig das Dienstleistungsmanagement und den Kundenservice von Unternehmen auf den Prüfstand, wozu nicht zuletzt die (Marken-)Kommunikation mit den Kunden zählt.
Nach eigenen Angaben verfügen bislang erst rund 60 Prozent der untersuchten Dienstleister über ein völlig ausgereiftes System des Markenmanagements. Hierzu zählen die Entwicklung von Markenstrategien, die kontinuierliche Markenführung sowie auch eine regelmäßige Bestimmung des Markenwerts. Am häufigsten vernachlässigt wird die Anwendung eines umfassenden Markenmanagement derzeit noch von Personaldienstleistern, während Krankenkassen das Thema besonders weit oben auf ihre Agenda gestellt haben.
„Serviceaspekte und das Thema Kundenorientierung haben in der Markenwelt lange eine Nebenrolle gespielt“, kommentiert Dethloff. „Die Bedeutung von Servicemarken wächst aber beständig“.










