(openPR) Auf den „Holzweg“ machte sich der Verband Wohneigentum (Warstein-Belecke) aus gutem Grund: In Wünnenberg-Haaren besichtigten die Mitglieder mehrere Produktionsstandorte der „Feuerholz GmbH“ um den neuen Kooperationspartner einmal kritisch unter die Lupe zu nehmen.
„Brennholz fragwürdiger Herkunft, das über tausende von Kilometern aus dem Osten herangekarrt wird, möchten wir unseren Mitgliedern schon aus ökologischen Gründen nicht anbieten“, erklärt Vorsitzender Thomas Enste die Absicht des örtlichen Verbandes durch den Bezug heimischer Hölzer die regionale Fortwirtschaft zu unterstützen, unnötige Transportwege zu vermeiden und den Mitgliedern gleichzeitig ökologisch produzierte Brennmaterialien aus der näheren Region zum vertretbaren Preis anzubieten. „Niemand muss befürchten, Wintertags leer auszugehen und im Kalten sitzen zu müssen“, versprach Geschäftsführer Ansgar Künsting, der die Gruppen aus Belecke in Wünnenberg begrüßte. Anschließend ging es zu den großen Säge-Spaltautomaten. Sie verarbeiten dicke Buchenstämme mit Durchmessern bis zu 65 Zentimetern in Sekundenschnelle zu handlichen Scheiten.
Verbraucher, die ihr Brennholz selbst auf dem eigenen Grundstück trocknen lassen möchten, erhalten frisches Scheitholz. Zur Trocknung des „Ofenfertigen“ nutzt man in Wünnenberg die Abwärme, die bei der Stromerzeugung auf verschiedenen Biogasanlagen anfällt. So führte die Besichtigungstour weiter durch einee Trocknungs- und Biogasanlage. Hier verfolgten die Gäste am praktischen Beispiel den vom Fachmann erläuterten Energiekreislauf: Lebensmittelabfälle werden mit der Erzeugung von Öko-Strom einer sinnvollen Verwertung zugeführt und helfen, fossile Energieträger zu ersetzen. Abwärme, die sonst ungenutzt verpuffen würde, dient der Holztrocknung und das alles weitgehend CO2-neutral.
Die Mitgliederbefragung des Verbandes zur Brennholzbestellung wird Ende Juni abgeschlossen sein, sodass die ersten Lieferungen aus Wünnenberg nach Warstein rollen können. Die Mitglieder des Siedlerbundes nutzen dabei die Großhandelskonditionen für eine recht große Gesamtmenge an Brennholz und sparen dabei die Zwischenhändlerprovisionen. Das macht im Einkauf pro Schüttraummeter einen Preis aus, der inkl. Lieferung rund 10 Euro unter dem normalen Preisniveau liegt.
Udo Schmallenberg, der für http://www.brennholz-deutschland.de den Kontakt zwischen Siedlern und Produzenten geküpft hat: "Für uns ist das eine ideale Sache, auch ohne das Preis-Optimum zu erreichen. Wir haben in größeren Mengen Abnahmesicherheit. Das ist mehr wert als ein unverlässlicher Preis in der Spitze!"








