(openPR) DONAUWÖRTH-ZIRGESHEIM. Wieder hat sich die Segelfluggruppe (SFG) Donauwörth-Monheim wichtige Punkte in der Segelflug-Bundesliga gesichert. Obwohl das vergangene Wochenende mit Wind und Schauern keine optimalen Flugbedingungen bot, starteten zwei wackere Donauwörther Piloten am Sonntag beim bundesweiten Luftrennen und erreichten Rundenplatz sechs.
Allzu weit kamen Wolfgang Köckeis und sein Copilot Andreas Wissmann sowie SFG-Vorstand Stefan Senger und Mitflieger Mario Wissmann in ihren zweisitzigen Segelflugzeugen nicht: Nur 190 beziehungsweise 140 Kilometer legten beide Teams zurück, flogen dabei vom Segelflugplatz Stillberghof aus Richtung Günzburg/Donau und Augsburg und hatten dabei mit reichlich Wind und Regenschauern zu kämpfen. 60,7 Stundenkilometer waren Köckeis und Wissmann durchschnittlich schnell, Senger und Wissmann Junior lagen mit 46,4 Stundenkilometern Durchschnittsgeschwindigkeit knapp über dem Mindestschnitt von 40 km/h.
Trotz des mühsamen Vorankommens heimsten die Teams für die SFG 15 Rundenpunkte ein, damit klettert Donauwörth in der Gesamtwertung der Segelflug-Bundesliga auf Platz vier. Insgesamt starteten lediglich 14 von 30 Vereinen mit 24 Piloten am vergangenen Wochenende, beim Rest blieben die Hallentore dicht. Gut für die SFG, die derzeit zweitbester bayerischer Verein in der Liga ist. Es führt das alpennahe Segelflugzentrum Königsdorf vor dem bisherigen Spitzenreiter Greven (NRW) und dem Hamburger Aero-Club Boberg.
SFG-Pilot Walter Sinn, der seit Samstag als Titelverteidiger bei den Marburg Open in Hessen startet, musste bislang wegen schlechten Wetters am Boden bleiben. Wesentlich einfacher hatten es zwei Donauwörther Piloten bereits am Freitag, als gute Segelflugbedingungen zu zwei weiten Streckenflügen ohne Motorkraft führten. Andreas Wissmann bewältigte mit Mitflieger Wolfgang Köckeis 860 Kilometer, Stephan Bosch legte 775 Kilometer zurück.













