(openPR) Drei chinesische Frauen bringen ihre in unterschiedlichen Epochen gewonnenen Weltsichten künstlerisch ins Bild
Eine Ausstellung mit Gemälden der über achtzigjährigen Chang Hwei-chin, der in den fünfziger Jahren geborenen Hsiaomei Wang-Bräuning und der Enddreißigerin Lin Li-yen.
Vernissage mit musikalischer Umrahmung
5. Juni 2009, 19:00 Uhr
Eingangshalle Klinikum Starnberg, Oßwaldstr. 1, 82319 Starnberg
Zwei der Malerinnen, Lin Li-yen und Hsiaomei Wang-Bräuning, sind bei der Vernissage anwesend.
Imbiss und Getränke werden gereicht.
Die Ausstellung ist vom 5. Juni 2009 bis zum 4. September 2009 zu sehen.
Kurzbiographien der Künstlerinnen:
Chang Hwei-chin
Geb. 1925 in Chingdao in der Provinz Shandung, China
Bereits als Schülerin durfte sie ausnahmsweise dem Künstlerverein „Chin-Dao“ beitreten, nachdem sie als Beste aus einem Malwettbewerb hervor gegangen war. Mehrere Jahre übte sie bei Meister Chen Da-yi die Darstellung von Vögeln und Blumen im expressionistischen Malstil. 1943 nahm sie ihr Studium der Literatur an der Universität in Peking auf. Meister Hsü Bei-ding führte sie in die Landschaftsmalerei ein. 1949 verschlug es die Malerin nach Taiwan. In Taipeh arbeitete sie mit verschiedenen Meistern zusammen und beteiligt sich mit ihren Werken an Landeskunstausstellungen. Heute lebt sie bei Los Angeles und findet nach wie vor im Malen Kraft und Lebensfreude.
Hsiaomei Wang-Bräuning
Geb. in den Fünfzigerjahren in Taiwan
Frau Wang-Bräuning hat in Taiwan Germanistik studiert und mit einem BA das Studium abgeschlossen. Ihre künstlerische Laufbahn begann 1991 mit akademischem Malunterricht bei Professor Quan Zheng-Huan an der Academy of Art and Design in Peking. Von 1993 bis 1996 war sie Gaststudentin an der Shanghai Kunst Akademie. 1996 bis 1999 studierte sie Grafik und Design an der Blocherer Schule in München und zeigte 1999 ihre Bilder in Grünwald bei München. Danach war sie an der Nanyang Kunst Akademie in Singapur, wo sie auch an verschiedenen Ausstellungen teilnahm. 2007 veröffentlichte sie ein Buch über chinesische Vornamen. Letztes Jahr stellte sie in der „The Society of Chinese Artists“ in Singapur aus.
Li-yen Lin
Geb. 1970 in Taoyuan, Taiwan
Frau Lin hat in Taiwan Germanistik studiert und ihr Studium mit einem BA abgeschlossen. Schon als Kind zeigte sie großes Interesse an der Malerei, doch erst im Alter von 30 Jahren bekam sie zufällig die Chance, bei Meister Tu Den-In, die Blumen-, Vogel-, Gras- und Insektenmalerei zu studieren. Bei Lo Cheng-Hsien, Dekan des Instituts für Schöne Künste an der National University of Arts in Taipeh erlernte sie dann die traditionelle Gebirgs- und Flussmalerei. Ihre Werke sind mehrmals in Ausstellungen in Taiwan gezeigt worden. Zurzeit ist die Malerin Mitglied des Vereins für Chinesische Kalligrafie und Malerei sowie des Vereins für Yi-Fon Malerei. Frau Lin lebt gegenwärtig mit ihrer Familie in München und unterrichtet an der Chinesischen Samstagsschule chinesische Malerei.













