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Was Präsentismus kostet - Pilotprojekt ermittelt erste konkrete Zahlen

Bild: Was Präsentismus kostet - Pilotprojekt ermittelt erste konkrete Zahlen
© Umahtetes | Dreamstime.com
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(openPR) Mit welchen Verlusten durch Präsentismus muss ein Unternehmen rechnen? Welche Gesundheitsprobleme verursachen dabei die meisten Kosten? Und was bringt eine Intervention? Ein Pilotprojekt des Königsteiner Gesundheitsdienstleisters HDP ermittelt erstmals konkrete Daten.



+++ Aussteller auf der Fachmesse Personal & Weiterbildung, Wiesbaden, 4.+5.6.2009, Halle 5, Stand 509 +++

Königstein, 2.6.2009. Von Präsentismus spricht man, wenn Arbeitnehmer zwar anwesend sind, aber auf Grund gesundheitlicher Probleme nicht die volle Leistung erbringen. Der Gesundheitsdienstleister HDP Health Development Partners hat erstmals in Deutschland ein Präsentismusprojekt bei einem großen Markenartikelhersteller durchgeführt.

Zur Analyse der Präsentismus-Situation wurden insgesamt gut 1000 Mitarbeiter gebeten einen Online-Fragebogen auszufüllen – 52% haben sich an der Umfrage beteiligt. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Präsentismus ein ernstzunehmender wirtschaftlicher Faktor ist:

- Der Gesamtproduktivitätsverlust beträgt pro Jahr und Mitarbeiter durchschnittlich 21 Tage. Davon werden mehr als 75% bzw. 16 Tage durch anwesende Mitarbeiter (Präsentismus) verursacht. Dieser Verlust war bisher nicht bekannt. Bekannt sind nur die 25% der Verluste, die auf Fehlzeiten entfallen.
- Im Schnitt hat jeder Beschäftigte 4,5 der 13 untersuchten Gesundheitsprobleme.
- Ein Viertel der Mitarbeiter hat durchschnittlich 6,3 Gesundheitsprobleme, was zu Produktivitätseinbussen von 48 Tagen pro Mitarbeiter und Jahr führt. Aber: In dieser Kerngruppe gibt es keine typischen Parameter wie Alter oder Geschlecht. Ein gemeinsamer Nenner sind jedoch depressive Verstimmungen der Betroffenen.
- Die größten Produktivitätsverluste ergeben sich aus Stress, Schlafstörungen und Depressionen.
- Rund 25% der Männer und 29% der Frauen haben ein erhöhtes Burnout-Risiko. Generell steigt das Burnout-Risiko, je schlechter die eigene Gesundheit eingeschätzt wird. Personen aus der höchsten Burnout-Risiko-Gruppe haben eine fast 17-fach höhere Wahrscheinlichkeit, in der Kerngruppe mit den meisten Problemen und den höchsten Verlusten zu sein.

Das Projekt finanziert sich selber

Eine erste Intervention ist bei dem von HDP entwickelten Präsentismus-Management-Programm bereits in die Befragung integriert: Im Anschluss an die Umfrage konnten die Teilnehmer sofort Handouts zu den sie betreffenden Problemen herunterladen. 75% der Befragten machten davon Gebrauch.
Was bringt diese erste Stufe der Intervention? Um eine realistische Prognose erstellen zu können, geht das Programm von wissenschaftlich fundierten Erfahrungswerten aus, wonach nur ein Teil der Betroffenen die Handouts interessiert liest und wiederum davon nur ein Teil entsprechend aktiv wird und ebenfalls nur ein kleiner Teil dieser Mitarbeiter langfristig Erfolg hat: Selbst bei dieser vorsichtigen Einschätzung können so bereits 10 % der Produktivitätsverluste bzw. mehr als 2 Tage pro Mitarbeiter zurück gewonnen werden. Allein durch die Reduktion der Produktivitätsverluste wird der Aufwand für das Projekt also überkompensiert.
„Präsentismus-Management ist ein neues Instrument, das selbst oder vielleicht sogar gerade in Zeiten gekürzter Budgets gut ins Personalmanagement passt,“ sagt HDP Geschäftsführer Ernst Rudolf Fissler. „Denn etwas gegen Präsentismus zu tun, schafft für Mitarbeiter und Unternehmen eine klassische Win-Win-Situation: Es geht dabei nicht darum, mehr Leistung aus den Mitarbeitern herauszukitzeln. Vielmehr kann das Unternehmen den Mitarbeitern punktgenau Hilfe anbieten, damit sie die an sie gestellten Anforderungen leichter erfüllen können, was unter dem Strich die Produktivität verbessert.“

Chart mit Visualisierung "Gesundheitsprobleme und Produktivitätsverluste" bitte abrufen bei E-Mail

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