(openPR) Präsentismus ist ein Kostentreiber, der jetzt auch in Europa in den Fokus rückt. HDP hat in einer Metastudie alle relevanten Studien ausgewertet und das erste spezifische Präsentismus-Programm für den deutschen Markt entwickelt. Unternehmen können damit ohne großen Aufwand die Präsentismusrate ermitteln und senken.
Königstein, 3.6.2008. Präsentismus ist ein Kostenfaktor, der bisher kaum bekannt war. Man versteht darunter den Verlust an produktiver Arbeit, wenn Mitarbeiter zwar anwesend, aber durch gesundheitliche Probleme nicht voll einsatzfähig sind.
Durch gesundheitsbedingten Absentismus und Präsentismus gehen 10-15% der Gesamtproduktivität verloren. Zwei Drittel dieser Verluste werden durch Präsentismus verursacht. Nur ein Drittel entfällt auf Fehlzeiten.
Mit zunehmendem wirtschaftlichem Druck rückt das Thema jetzt auch bei uns in den Fokus. Denn immer dann, wenn Mitarbeiter Angst um ihren Arbeitsplatz haben, nehmen die Fehlzeiten ab. Dafür steigt aber die Präsentismusrate. Vor allem die demographische Entwicklung spielt eine wichtige Rolle – mit einer alternden Belegschaft werden in Zukunft noch mehr gesundheitliche Probleme auftreten.
„Interventionen gegen Präsentismus erfordern ein gezieltes Vorgehen“, erklärt Ernst Rudolf Fissler, Geschäftsführer von HDP Health Development Partners. „Die Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sind in erster Linie auf die Prävention ausgerichtet und greifen deshalb bei Präsentismus zu kurz. Der Betriebsarzt kann nur helfen, wenn die Betroffenen zu ihm kommen, was sie jedoch gerade bei alltäglichen Beschwerden wie Gelenkschmerzen oder Allergien oft nicht tun. Solche Leiden werden vielfach hingenommen, weil viele Menschen nicht wissen, dass man etwas dagegen unternehmen kann.“
Mit dem Programm „Präsentismus-Management“, einem modularen Service Angebot von HDP, ist jetzt erstmals eine systematische Intervention möglich. Das Programm ermittelt zunächst mit einer Befragung die individuelle Präsentismusquote des Unternehmens. Im Rahmen einer Basisintervention bekommen dann alle interessierten Mitarbeiter von Wissenschaftlern entwickelte Handouts zu den 13 Gesundheitsproblemen mit der höchsten Relevanz für Präsentismus und Absentismus. Die Handouts motivieren die Betroffenen, etwas gegen die Beschwerden zu tun und stellen entsprechende Lebensstiländerungen und die wichtigsten medizinischen Behandlungsmethoden vor. Es ist sinnvoll, die Basisintention mit bestehen Angeboten zu vernetzen. Bei Bedarf können weitere Maßnahmen geplant werden.
Allein durch diese Basisintervention kann ein Unternehmen mindestens 10% der Präsentismus-Verluste vermeiden. Bei einem durchschnittlichen jährlichen Produktivitätsverlust von 27.000 Tagen pro 1000 Mitarbeiter bringt Präsentismus-Management also einen Gewinn von etwa 2.700 Tagen. Vorsichtig geschätzt kann man davon ausgehen, dass der ROI bei 1:2 bis 1:4 liegt.
Whitepaper Präsentismus
Ein Whitepaper zum Thema Präsentismus, das HDP veröffentlicht hat, und weitere Informationen zum Programm können abgerufen werden bei HDP Health Development Partners
HDP ist Aussteller auf der Fachmesse Personal und Weiterbildung, Wiesbaden, 5.-6-Juni 2008, Stand 509, Halle 5










