(openPR) München. Am 28. Mai 2009 fand in der neuen Verwaltungszentrale im Forum Bogenhausen die Bilanzpressekonferenz der Münchner Bank statt. Der Vorstandsvorsitzende Peter Heinrich, sein Stellvertreter Bernhard Link und Vorstand Udo Gebhardt berichteten über den Geschäftsverlauf sowie die wichtigsten Entwicklungen der Bank im Jahre 2008 und gaben auch einen ersten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2009.
Auch in einem schwierigen Umfeld, geprägt durch Wirtschafts- und Finanzkrise, verbesserte sich die wirtschaftliche Entwicklung der Münchner Bank weiter.
„Unsere Kunden würdigen unser Engagement, ihre Bedürfnisse in den Fokus unseres Handelns zu stellen, durch das Vertrauen, das sie uns auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit entgegenbringen. Darauf sind wir stolz.“, sagte Peter Heinrich anlässlich der Pressekonferenz. Diese fand zum ersten Mal im neuen Verwaltungszentrum im Forum Bogenhausen statt. Seit November 2008 ist die Münchner Bank dort ansässig.
Seit der Fusion der Münchner Bank mit der Raiffeisenbank München im Jahr 2005, wurden entscheidende Schritte auf dem Weg zum Erfolg gemacht. Das spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen wider.
Die Bilanzsumme nahm um rund 400 Mio. Euro zu und lag zum Jahresultimo 2008 bei 2.625,5 Mio. Euro. Die Münchner Bank bleibt damit die größte genossenschaftliche Universalbank in Bayern.
Die Kundeneinlagen wuchsen um 11,4 Prozent und lagen zum 31.12.2008 bei rund 2,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 213 Mio. Euro. Besonders vor dem Hintergrund der starken Verunsicherung der Menschen in Deutschland durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten ist das ein großer und schöner Erfolg. Zeigt es doch das Vertrauen der Menschen in die Münchner Bank und das sogenannte 3-Säulen-Modell. „Der Genossenschaftssektor und damit auch die Münchner Bank waren und sind während der Krise der „Fels in der Brandung“, so Heinrich weiter.
Die Forderungen an Kunden - und damit die Summe der Kreditvergaben – haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf 1.093 Mio. Euro erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 95,2 Mio. Euro beziehungsweise 9,5 Prozent.
Die Vergabe von Krediten ist ein wichtiger Faktor zur Stabilisierung der deutschen Wirtschaft, sowohl zur Ankurbelung des Privatkonsums aber auch zur Sicherstellung notwendiger Investitionen im Firmenkundenbereich.
Auch die Aufwands- und Ertragszahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich 2008
positiv entwickelt.
Das Zinsergebnis zum Jahresultimo 2008 beträgt 42 Mio. Euro. Das entspricht einem Plus von 6,3 Prozent oder 2,5 Mio. Euro. Der Zinsertrag steigerte sich sowohl im Kreditgeschäft aufgrund der Erhöhung der Ausleihungen als auch bei den Eigenanlagen.
Auch das Provisionsergebnis nahm zum Jahresabschluss 2008 um 0,7 Mio. Euro auf 17,5 Mio. Euro zu.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beliefen sich 2008 auf 62,1 Mio. Euro. Das entspricht einer geplanten Zunahme von 3,2 Mio. Euro beziehungsweise 5,4 Prozent.
Gründe für diese Steigerung sind im Wesentlichen der Umzug in das neue Verwaltungs-zentrum sowie die Umbauten der Geschäftsstellen nach dem sogenannten Einzonenmodell.
Die wirtschaftliche Gesamtbetrachtung des Jahres 2008 schließt die Münchner Bank mit einem positiven Fazit ab. Zum 31.12.2008 konnte ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 7,9 Mio. Euro erreicht werden. Im Vergleich zum Vorjahresergebnis konnte eine Steigerung von 24 Prozent erreicht werden.
Der Bilanzgewinn liegt bei rund 1,7 Mio. Euro. Am 19. Mai haben die Vertreter und Vertreterinnen die Höhe der Ergebnisverwendung für das abgelaufene Geschäftsjahr beschlossen. Bedingt durch die Folgen der Entwicklung des Geld- und Kapitalmarkts liegt die Dividende bei immer noch attraktiven vier Prozent.
Eine weitere wichtige Entwicklung für die Münchner Bank im Jahr 2008 war der Umzug in ein gemeinsames Verwaltungszentrum.
„Mit dem Verwaltungszentrum im Forum Bogenhausen hat die Münchner Bank eine neue Heimat gefunden“, so Udo Gebhardt bei der Bilanzpressekonferenz.
Die Entscheidung für den gemeinsamen Standort fiel Anfang des 2008, der Umzug erfolgte nur neun Monate später.
„Das Forum Bogenhausen als modernes Stadtteilzentrum beherbergt in Kürze exklusive Büros, Einkaufsmöglichkeiten und ein umfangreiches Dienstleistungsangebot auf rund 36.000 Quadratmetern – und ist deshalb der richtige Standort für uns“, so Gebhardt weiter.
In erster Linie dient der gemeinsame Standort jedoch der verbesserten Effizienz bei der Aufgabenerfüllung und der Verbesserung der betriebsinternen Prozessabläufe.
Die offizielle Eröffnung des Forum Bogenhausen findet im Herbst 2009 statt.
Im vergangenen Geschäftsjahr sind darüber hinaus wesentliche Schritte auf dem Weg der Stärkung und Positionierung bei der Außenwirkung der Münchner Bank gegangen worden.
„Die Einführung des neuen Logos Ende 2007 war der Startschuss zur Stärkung und Positionierung der Münchner Bank, mit der wir auch einen deutlichen Akzent auf unser Haus als Genossenschaftsbank setzen“, so Bernhard Link.
Die Münchner Bank ist im Stadtgebiet weiträumig sicht- und erlebbar. Sowohl bei Sponsoringaktionen, wie beispielsweise dem Kino-Openair am Königsplatz oder durch ihre Spenden an gemeinnützige Organisationen, wie beispielsweise an die Peter-Maffay-Stiftung in Tutzing.
Eine wesentliche Komponente dabei ist auch die Neugestaltung der Geschäftsstellen nach dem Einzonenmodell. Am 21. April 2009 wurde die 24. und vorerst letzte Geschäftsstelle wiedereröffnet, die nach dem Einzonenmodell modernisiert worden ist. Beim diesem Modell stehen der persönliche Kontakt und die Ansprache des Kunden im Vordergrund.
„Das bedeutet einen weiteren großen Schritt in Richtung vertriebsorientierte Neuausrichtung und noch mehr Kundennähe“, so Link.“ Die Bedürfnisse unserer Kunden stehen für uns als Münchner Bank im Mittelpunkt. Sie sollen sich beim Besuch der Geschäftsstelle wohlfühlen. Diesem Ziel sind wir mit Abschluss der Umbauphase einen entscheidenden Schritt näher gekommen.“
Das Geschäftsjahr 2009 der Münchner Bank verläuft positiv - trotz des nicht abzusehenden Endes der Finanzkrise und der wirtschaftlichen Eintrübung. Die Kundeneinlagen nehmen weiter zu, im Kreditgeschäft ist die Nachfrage ungebrochen und die Ertragssituation verbessert sich weiter. Ein weiter verbessertes Zins- und Dienstleistungsergebnis geht einher mit sinkenden Verwaltungsaufwendungen.
„Wir spüren jetzt nicht nur das gestiegene Vertrauen in unsere Genossenschaftsbank, sondern die positiven Ergebnisse sind die Folge unserer kundenorientierten Neuaufstellung der vergangenen Jahre “, so Peter Heinrich zum Abschluss der Bilanzpressekonferenz.








