(openPR) Draka bringt neue Cat.6- und Cat.7-Hybrid-Datenkabel mit integriertem Glasfaserkabel auf den Markt
Anga Cable, im Mai 2009: Der Netzwerk- und Glasfaserspezialist Draka Communications hat ein Cat.6-Datenkabel entwickelt, das zusätzlich zu den Kupferkanälen eine weitere Kammer besitzt, durch die vier Glasfasern verlaufen. Ein Cat.7-Kabel für High-End-Anwendungen ist ebenfalls erhältlich. Diese Kabel haben den Vorteil, dass sie sich einfach in bestehende Kupfer-Netzarchitekturen einbinden lassen und bei Bedarf auch gleichzeitig den direkten Anschluss an Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetze ermöglichen.
Ursprünglich entwickelte Draka diese Hybridkabel für den skandinavischen Markt, der eine der weltweit höchsten Wachstumsraten beim Auf- und Ausbau von Fiber-to-the-Home-(FTTH)-Netzen aufweist. Das neue Kabel besitzt ein typisches Cat.6-Design, bestehend aus vier Kanälen mit U/UTP-Kupferkabeln. Bei gleichen äußeren Abmessungen hat es eine zusätzliche fünfte Kammer, durch die ein 1,8 Millimeter dickes Glasfaserkabel verläuft, das aus vier BendBright-XS-Fasern besteht. Per Reißfaden lässt sich dieses leicht vom Kupferdatenkabel trennen und in einem Patchpanel oder einer Abschlussbox auflegen. Draka bietet das Kabel auf Wunsch auch mit vorkonfektionierten Steckern oder Abschlussboxen an.
Viele Telekommunikationsunternehmen investieren zurzeit in den Aufbau von FTTH-Netzen. Das wird in absehbarer Zeit den Bedarf nach Glasfasern innerhalb von Gebäuden steigern. Vorreiter auf diesem Gebiet ist Skandinavien: Dort gibt es die ersten verbindlichen Regelungen, die vorschreiben, dass bei Renovierungen oder Neubauten ein Glasfaseranschluss in das Gebäude gelegt werden muss.
Außerhalb Skandinaviens werden für High-End-Anwendungen verbreitet Cat.7 S/FTP-Kabel eingesetzt. Daher besitzt das zweite neue Kabel ein bewährtes Cat.7 S/FTP-Design der Draka-Marke Universal Cabeling (UC). Hier fungiert das Glasfaserkabel als Zentralelement, um das sich die vier Kupferkabelpaare gruppieren.
Weil es in Gebäuden oft sehr eng zugeht, stellen Häuser ganz besondere Anforderungen an Glasfaserkabel: Sie müssen sich besonders gut biegen lassen, damit sie auch um die engste Kante verlegt werden können. Dem trägt Draka Rechnung und verwendet ausschließlich Singlemode-Fasern, die dem ITU-T Standard G.657.B entsprechen. Dabei sind diese BendBright-XS-Kabel hundert Mal biegsamer als Standard Singlemode-Fasern und außerdem voll abwärtskompatibel zum derzeit weitverbreiteten ITU-T-Standard G.652.D.













