(openPR) Kompakte Kupfer- und Multimode-Glasfaserkabel ebnen den Weg für das 40/100 Gigabit-Ethernet bei voller Abwärtskompatibilität
Amsterdam, 21. Juli 2009: Viele Betreiber von Rechenzentren bereiten sich bereits auf die nächste Evolutionsstufe der Leistungsfähigkeit in der Netzwerktechnik vor – schon bald werden Infrastrukturen mit 40/100 Gigabit-Ethernet der neue Standard sein. Damit der Umstieg problemlos klappt, erweitert der Kabel- und Netzwerkspezialist Draka Communications ab sofort sein Sortiment um ein Kabelprogramm, das sowohl aktuelle Anforderungen an die Packungsdichte in Rechenzentren erfüllt, als auch den Umstieg auf das künftige Next-Generation Ethernet auf Glasfaserbasis erleichtert. Der Hersteller vertreibt diese Produkte unter dem Label UC-Future™.
Kupferkabel im kompakten „Slimline“-Design
Ein Kernbaustein des neuen UC-Future-Programms sind Kupferkabel mit reduziertem Querschnitt. Sie eignen sich für den Einsatz in Kanälen mit bis zu 60 Metern Länge. Allerdings verfolgt der Hersteller nicht die Strategie, die maximal möglichen Kanallängen voll auszureizen. Stattdessen geht es Draka darum, die verfügbaren Kabelkanäle, Einschübe und das vorhandene Raumangebot auf der Ebene hochintegrierter Serverarchitekturen optimal auszunutzen.
Draka hat den kompakten Kabelquerschnitt auf Basis der geltenden Normen für Rechenzentren entwickelt, sodass sich diese Kabel ideal für die Zonenverkabelung eignen. Verglichen mit Standardprodukten erlauben UC-Future-Kabel eine doppelte Packungsdichte in Flächenrosten und erfüllen dennoch alle aktuellen Normen. Draka setzt zudem auf das PIMF-Design, um die Kabel sicher gegen Interferenzen abzuschirmen. Außerdem gewährleistet der Kabelspezialist die volle 10 GBase-T-Leistung auf einer Kanallänge von bis zu 60 Metern.
Im Betrieb können dicke Kabelstränge die Kühlung und den Luftfluss auf Client-Seite und in Serverparks zu einem ernsten Problem machen. Ein Grund dafür ist vor allem die immer höhere Packungs¬dichte der Kabel in den Servereinschüben, wo elektronische Komponenten viel Hitze erzeugen, die natürlich irgendwohin abgeleitet werden muss.
Logische Konsequenz: Für die Kabel muss mehr Raum geschaffen werden. Dabei hilft das kompakte UC-Future-Kabeldesign, denn passend dazu hat Draka auch platzsparende Anschlusskomponenten entwickelt, die höhere Packungsdichten ermöglichen. Draka kann gemeinsam mit ihren Systempartnern auch individuelle Service-Konzepte mit und für seine Kunden entwickeln.
Die minimale Übertragungsleistung der Verkabelung für einen reibungslosen Umstieg auf 10 GBase-T-Services ist Cat.6A und/oder Class EA. Rechenzentren unterstützen zudem zunehmend zukunftssichere PIMF-Kabelarchitekturen, die den Nutzern hohe Übertragungsraten bieten und gleichzeitig gegen Störsignale abgeschirmt sind.
Anforderungen an die Glasfaser-Infrastruktur
Bei einem 10 GBit-Ethernet auf Clientseite wird das Kernnetz des Rechenzentrums schnell zum Flaschenhals. Obwohl Kupferkabel bei zehn Gigabit pro Sekunde auf Längen von bis zu 100 Metern eingesetzt werden können, empfiehlt Draka laseroptimierte Multimode-Glasfaserkabel nach OM3-Norm. Denn das ist die einzige Kurzstreckentechnologie, die sowohl Teil der 40 Gbit-Ethernet-Spezifikationen, als auch des 100 GBit-Ethernet Entwicklungsprogramms ist.
Drakas patentiertes PCVD-Produktionsverfahren für die Glasfaser-Fertigung ermöglicht hochpräzise Indexprofile, die der Schlüssel für künftige Hochgeschwindigkeits-Laserverbindungen sind. Das macht zudem den Unterschied aus zwischen Drakas MaxCap300-Kabeln, die die OM3-Spezifikationen deutlich übertreffen, und herkömmlichen Multimode-Lichtwellenleitern nach OM1- und OM2-Standard.
MPO-Glasfaserstecker benötigen kleine Kabel, die in die ebenflächige Struktur ihres Fasermanagements sowie zu den kompakten Außenmaßen des Steckergehäuses passen. Drakas MPO-Kabel wurden speziell für die Verbindung von 40 GBase-SR4-Kanälen entwickelt, die voraussichtlich eine verbindliche Norm künftiger Netzwerk-Infrastrukturen für Rechenzentren sein werden.









