(openPR) Coaching ist nicht Führung. Der Titel dieses Beitrags ist trügerisch. Er verspricht den meist geplagten Führungskräften eine vermeintliche Lösung für all die Herausforderungen im Führungsalltag. Doch dieser Ansatz wäre zu kurzfristig gedacht.
Führung verstanden als Willensbildung und Willensdurchsetzung mit und gegenüber anderen (weisungsgebundenen) Personen zur Erreichung eines Zieles - unter Übernahme der hiermit verbundenen Verantwortung ist etwas anderes als Coaching.
In der Führung gilt das Prinzip: Fordern, Weisungsbefugnis und Durchsetzung von Zielen und Anforderungen stehen im Mittelpunkt, die Verantwortung für die Zielerreichung liegt bei der Führungskraft.
Im Gegensatz dazu beruht Coaching auf dem Prinzip: Fördern, es gilt die Freiwilligkeit, Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe, die Verantwortung liegt beim Coachee (Mitarbeiter) und Coaching ist zeitlich begrenzt.
Es ist gut Führung und Coaching nicht einfach zu vermengen, sondern in der Führung einen "Hut" aufzuhaben, nämlich den der Führungskraft. Trotzdem kann jede Führungskraft von Coaching-Kompetenzen profitieren, d.h. Führung mit Coaching-Kompetenzen. Jede Führungskraft sollte deshalb eine Qualifizierung in Coaching-Kompetenzen oder eine Coachingausbildung haben. Es geht nicht darum, dass die Führungskraft als Coach arbeitet, sondern ein Verständnis für Coaching als eine Form der Begleitung von Mitarbeitern entwickelt.
Führung kann mit Coaching-Kompetenzen belebt und auf die Anforderungen im Management angepasst werden. Die European Academy of Business-Coaching hat hierzu spezielle Programme entwickelt.




















