(openPR) Generationenwechsel: Kristijan Aufiero wird neuer Vorsitzender der Schwangerschaftskonfliktberatung Die BIRKE e.V.
Heidelberg, 15.05.2009. Die BIRKE e.V. hat eine neue Führung. Nach mehrjähriger Mitarbeit übernimmt der bisherige Geschäftsführer Kristijan Aufiero den 1. Vorsitz der Schwangerschaftskonfliktberatung.
Aufiero wurde von der BIRKE-Gründerin und langjährigen Vorsitzenden, Sonja Dengler, als Nachfolger vorgeschlagen und vom Verein einstimmig gewählt. Zur zweiten Vorsitzenden wurde Cornelia Lassay gewählt, die seit acht Jahren die Beratungsarbeit der BIRKE leitet.
Aufiero löst damit Frau Dengler nach über 20 Jahren an der Spitze der Organisation ab. Frau Dengler gab bekannt, sich aus der Schwangerschaftskonfliktberatung zurückziehen zu wollen. Sie stand dem Verein seit seiner Gründung im Jahre 1986 vor.
Der neue Vorsitzende, Kristijan Aufiero, würdigte das Wirken seiner Vorgängerin. Mit ihrer engagierten, aufopferungsvollen Arbeit und ihrer BIRKE habe sie sich um den Schutz schwangerer Frauen und ihrer Kinder in unvergleichlichem Maße verdient gemacht. Der Erfolg ihres Beratungs- und Hilfskonzeptes suche in Deutschland seinesgleichen. „Ich empfinde für Frau Denglers Lebenswerk allergrößten Respekt und tiefe Dankbarkeit“, so Aufiero.
In dem monatlich erscheinenden BIRKE-Freundesbrief erklärte die scheidende Vorsitzende, dass sie zwar der BIRKE auch weiterhin erhalten bleibe, aber zukünftig vor allem „präventiv tätig werden“ wolle. Sie plane ein großes Projekt, für das ihr die Übergabe des BIRKE-Vorsitzes den nötigen Freiraum schaffe. Diese Entscheidung sei ihr nicht leichtgefallen, doch sie sei sich dessen sicher: „ Einen besseren Nachfolger als meinen Geschäftsführer gibt es nicht“.
Kristijan Aufiero erklärte, dass er gemeinsam mit der neuen zweiten Vorsitzenden Cornelia Lassay das Lebenswerk von Frau Dengler fortführen und ihre Prinzipien bewahren wolle: „Die BIRKE wird unbeirrt ihren bisherigen Weg fortsetzen: Sie wird Mütter beraten und unterstützen, damit sie sich für ihre Babys entscheiden. Und das alles ohne Schein. Dafür stand Frau Dengler, dafür steht die BIRKE und dafür werde auch ich stehen“.
Seit ihrer Gründung gehört der Verzicht auf das Ausstellen von Beratungsscheinen zur Philosophie der BIRKE. „Wir sind eine Hilfsorganisation für Mütter und ihre ungeborenen Kinder“, erläutert Aufiero die Ablehnung der Scheinvergabe, „und deshalb helfen wir Müttern und Kindern. Beratungsscheine dagegen bewirken das glatte Gegenteil: Sie missachten das Recht der Frau auf echte Hilfe und das Recht des Kindes auf sein Leben. Bei uns bekommen Frauen nicht irgendeinen Zettel, sondern Beratung, Hilfe und ihr Kind! “
Aufiero kündigte an, die Arbeit der BIRKE weiter ausbauen zu wollen. Es gehe darum, viele neue Beraterinnen einzustellen, um möglichst vielen Frauen Beratung und Hilfe anbieten zu können. Zudem müsse die BIRKE einer immer breiteren Öffentlichkeit bekanntgemacht werden: „Bedenken Sie: Wie viele Kinder würden heute leben, wie viele Frauen wären heute Mütter, wenn sie von uns gehört hätten, und wir ihnen hätten helfen können! Ich bin mir sicher“, so der zweifache Familienvater weiter, „keine einzige dieser Mütter und kein einziges dieser Kinder würde das heute bereuen.“
Auch in der Finanzierung der BIRKE-Arbeit will Aufiero die Kontinuität wahren. Auch zukünftig werde er voll und ganz auf die Mildtätigkeit privater Spender bauen. Staatliche Unterstützung strebe er nicht an, da es diese nur „um den Preis der Schein-Beratung“ gebe: „Abgesehen von unseren Pflichten gegenüber Gott und unserem Gewissen, sind wir alleine den schwangeren Frauen und ihren Kindern sowie unseren Spendern verantwortlich. Und das soll auch so bleiben!“









