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Prognos-Studie - Was Unternehmen von Expatriate-Versicherern erwarten

Bild: Prognos-Studie - Was Unternehmen von Expatriate-Versicherern erwarten

(openPR) Deutsche Konzerne wollen reibungslose Schadenabwicklung und umfangreiche Services
- Noch Nachbesserungsbedarf bei den Versicherungskonzepten der Anbieter

Wichtigste Faktoren bei der Wahl einer weltweit gültigen Krankenversicherung für Mitarbeiter im Ausland (so genannte Expatriates) sind für Unternehmen die Erfahrung, sprachliche Vielfalt und eine schnelle Schadenabwicklung des Versicherers. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Schweizer Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos, mit Sitz in Basel, im Auftrag des Hamburger Expatriate-Spezialisten BDAE (Bund der Auslandserwerbstätigen) hervor. Befragt wurden vier große Unternehmen mit Sitz in Deutschland und der Schweiz, die regelmäßig 150 bis 1.000 Mitarbeiter ins Ausland entsenden. Weil diese in der Regel zusammen mit ihren Angehörigen in das Aufenthaltsland gehen, beträgt die Versichertenzahl 250 bis 2.500 Personen. Die wichtigsten Entsendungsländer für die Unternehmen sind USA, China, Indien, Singapur und Europa. Eine Entsendung dauert bei den Befragten durchschnittlich sechs bis zwölf Monate oder drei bis fünf Jahre.

Zufriedenheit der Expatriates hat oberste Priorität

Höchsten Wert legt die Personalabteilung eines international tätigen Unternehmens darauf, dass der Krankenversicherer alle seine Prozesse den Bedürfnissen der entsandten Mitarbeiter anpasst und diese mit ihrer Betreuung zufrieden sind. „Ein Arbeitnehmer, der von seiner Firma ins Ausland versetzt wird, muss sich bereits mit vielen organisatorischen Herausforderungen befassen und sich auf seinen neuen Job konzentrieren. Von seinem Arbeitgeber erwartet er deshalb, dass dieser seiner Fürsorgepflicht nachkommt und sich um eine reibungslose Gesundheitsabsicherung für den Expatriate und seine Familie kümmert“, kommentiert Dr. Oliver Ehrentraut, Projektleiter bei Prognos, die Studie.

Auslandserwerbstätige wollen schnelle Bearbeitung ihrer Rechnungen

Die Anforderungen von Personalverantwortlichen an den richtigen Auslandsversicherer sind deshalb sehr hoch. So ist eine 24-Stunden-Notfallhotline in mehreren Sprachen ebenso ein Muss wie ein umfassender Online-Service des Anbieters. Weiterhin sollte der Versicherer die von den Expatriates eingereichten Rechnungen möglichst schnell – im Idealfall innerhalb von 48 Stunden – bearbeitet und erstattet haben. Auch wenn eine Versichertenkarte aufgrund des Privatpatienten-Status der Mitarbeiter nicht notwendig ist, legen die Expatriate doch höchsten Wert darauf, einen entsprechenden Nachweis mit den wichtigsten Versichertendaten ausgestellt zu bekommen.

Personalverantwortliche legen Wert auf flexible Prämienmodelle

Als weitere wichtige Bedingungen an den Versicherungspartner nannten alle befragten Gesellschaften die Option, Versicherungsbeiträge durch Selbstbeteiligungen reduzieren zu können und die Möglichkeit, Beträge zurückzubekommen, wenn der Mitarbeiter den Versicherungsschutz nicht in Anspruch nimmt. Für den Fall, dass Expatriates früher als vertraglich vereinbart ins Heimatland zurückkehren, erwarten die Personalverantwortlichen ein kulantes Vorgehen der Krankenversicherer beim Erstatten bereits im Voraus gezahlter Versicherungsbeiträge.

Nachbesserungsbedarf bei Transparenz und Geschwindigkeit der Abwicklung

Die befragten Konzerne bemängeln zurzeit besonders, dass viele Anbieter keinen Versicherungsschutz für Heimaturlaube des Expatriate offerieren, sondern sich auf das jeweilige Entsendungsland beschränken. Außerdem lasse die Geschwindigkeit und Transparenz der Assekuranzen bei der Rückerstattung von Versicherungsleistungen noch zu wünschen übrig. Alle Unternehmen haben in den vergangenen fünf Jahren den Versicherungspartner gewechselt, weil sie mit dessen Leistungsangebot unzufrieden waren.

„Wir sind seit 15 Jahren darauf spezialisiert, Auslandserwerbstätigen den passenden Versicherungsschutz und ein zügiges Abrechnungsmanagement zu bieten. Unsere Erfahrung zeigt, dass dafür große länderspezifische Kenntnisse und eine umfassende persönliche Betreuung der Mitarbeiter nötig sind“, sagt Andreas Opitz, Gründer und Geschäftsführer der BDAE Gruppe.

BDAE will effizienteres internationales Gesundheitsmanagement etablieren

Der Expatriate-Spezialist hat von Beginn an darauf gesetzt, die Konzeption von Versicherungslösung, die Vertragsgestaltung und das Management von Versicherungsfällen unter einem Dach abzuwickeln. Dabei greift die BDAE-Gruppe auf ein hoch spezialisiertes Team aus Versicherungsfachpersonal und medizinisch geschulten Abrechnungsexperten zurück. Die Ergebnisse der Prognos-Studie sind Basis für die Schaffung eines im deutschen Markt noch neuartigen Gesundheitsmanagements mit dem Ziel, Arztrechnungen von Auslandserwerbstätigen effizienter und kostengünstiger abzurechnen. Das Projekt ist Teil der aktuellen Ausweitung des internationalen Service-Netzes für Versicherte der BDAE-Gruppe.

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