(openPR) Vor genau einem Jahr, im Mai 2008 wurde der Wettbewerb Rathausbrücke durch die Stadtverwaltung ausgeschrieben. Im Herbst tagte die Jury und die Ergebnisse wurden öffentlich ausgestellt.
“Warum hat der Oberbürgermeister bis heute keine Drucksache dazu in den Stadtrat eingebracht?” fragt Jörg Kallenbach, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und führt weiter aus “mit der sogenannten Furt wurde seinerzeit eine außerordentlich interessante Variante favorisiert, nur beschlossen ist sie bis heute nicht.”
“Bei der Beratung zum Haushalt 2009 wurde uns versichert, dass dieses Jahr Baubeginn sein soll”, ergänzt der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Andreas Huck “entsprechend des Wettbewerbsergebnisses wäre dies auch möglich gewesen.”
Im Nachtragshaushalt kommt die Brücke für 2009 plötzlich nicht mehr vor, informiert Huck. “Gleichzeitig wird durch die kürzlich ausgeschilderte Tonnagebegrenzung der dringende Handlungsbedarf noch einmal deutlich. Auch die notwendig Aufwertung des Umfeldes der Krämerbrücke würde so auf die lange Bank geschoben. Die sogenannte Furtbrücke sei eine geeignete Lösung der Probleme.
Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Oberbürgermeister den Neubau verschleppt. “Es muss endlich gehandelt werden” fordern Kallenbach und Huck namens der CDU-Fraktion.



