(openPR) Mit Ihrem heutigen Stadtratsantrag „Leben, Arbeiten und Einkaufen in Allach-Untermenzing entlang der Bahn“ vollzieht die SPD eine fundamentale Kehrtwende ihrer jahrzehntelangen Verhinderungs- und Blockadepolitik. Weigerte sich die von Rot-Grün geführte Stadtverwaltung bisher standhaft die ehemaligen Industrieflächen entlang der Bahntrasse München-Ingolstadt geeigneteren Nutzungen für Allach-Untermenzing zugänglich zu machen, wird überraschender Weise seit heute eben dies gefordert. Wir erinnern uns: Beim Diamalt-Gelände hat die Aufstellung des Bebauungsplans so lange gedauert, dass der bereits fest ansiedlungswillige Fachmarkt schließlich von seinen Plänen absah und den Standort absagte. Beim Allacher Oertelplatz könnte der städtebauliche Wettbewerb bereits abgeschlossen sein, wenn Ude trotz Erhebung des Themas zur „Chefsache“ und Rot-Grün sich nicht geweigert hätten, diesen auch ohne Entwidmung aller von der Bahn für den ICE Ausbau benötigten restlichen Flächen zu beginnen.
„Endlich erwacht, SPD! Seit Jahren versuchen wir als CSU die ehemaligen Industrieflächen entlang der Bahn für andere Nutzungen, insbesondere Wohnnutzungen, zugänglich zu machen. Jahrelang sind wir damit an der rot-grünen Stadtverwaltung gescheitert. Es ist ein Treppenwitz der Allach-Untermenzinger Geschichte,nach Jahrzehnten der Blockade nun integrierte Gesamtkonzepte zu fordern. Die Stadtverwaltung hätte dies bereits seit Jahren zulassen und befördern können, wenn sie uns Gehör geschenkt hätte. Verzweifelt wird bis heute von Rot-Grün versucht, die Flächen für einfaches, produzierendes Gewerbe offen zu halten, das sich allerdings unter anderem aufgrund des hohen Gewerbesteuerhebesatzes den Standort München gar nicht mehr leisten kann.“ zeigt sich Stadtrat Tobias Weiß äußerst verwundert über den heutigen Vorstoß der SPD.
„Gute Ideen erkannt man daran, dass sie geklaut werden“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende im Münchner Rathaus und örtliche Stadtrat, Josef Schmid. Aber wie sagt Konfuzius: Wer einen Fehler begangen hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen weiteren Fehler. Vielleicht können jetzt endlich weitere Fehler bei der Allach-Untermenzinger Stadtplanung verhindert werden!“




