(openPR) Durch ihren Ursprung in der Mozartstadt und dessen Affinität zur klassischen Musik erfreut sich die MUB (Musik Unterrichts Börse) in Salzburg großer Beliebtheit. Aber auch weit über die Grenzen haben Kenner und Freunde der Musik die unzähligen Möglichkeiten der MUB bereits erkannt. Musikunterricht suchen, finden und anbieten – die MUB, ein Projekt der ÖH Mozarteum, schafft Synergien und fördert Talente auf ihre ganz besondere Art.
Sogar Musikgrößen wie Irena Grafenauer (Flötistin), international als Solistin bei den Berliner Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie wie auch dem Chamber Orchestra of Europe bekannt, geben ihr Können sowohl an der Universität Mozarteum Salzburg, aber auch an MUB-Schüler weiter. Tamara Sutonja, eine Studentin Grafenauers, die seit vier Monaten als MUB Lehrerin aktiv ist, hat es innerhalb dieser Zeit geschafft, ihre Schülerin, Antonia Möseneder (9 Jahre), so weit zu fördern, dass diese bereits vor ihrer eigenen Professorin am Mozarteum vorspielen konnte. Eine Entwicklung, die ohne der Initiative von www.mub-salzburg.at nie stattgefunden hätte nimmt so ihren Lauf.
„Wir haben dieses Projekt entwickelt um der Bevölkerung den Zugang zu Musikunterricht zu erleichtern bzw. Angebot und Anfrage aus diesem Themenbereich in einer Börse zu sammeln. Die breite Palette des Angebots reicht von Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene über Einzel- und Gruppenunterricht bis hin zur gezielten Anpassung an individuelle Bedürfnisse und bleibt flexibel für alle Formen von Musikalität und ihrer Vermittlung. Neben einer detaillierten Beschreibung des jeweiligen Faches sind selbstverständlich auch Angaben zum Werdegang und zur Ausbildung der Lehrperson angeführt.“ schildert Christian Blaschke, Vorsitzender der ÖH Mozarteum, im Gespräch.
Die MUB - Börse steht ihren Nutzern vollkommen kostenlos zur Verfügung und lädt sowohl durch ihre einfache Handhabung wie auch das übersichtliche Design täglich ca. 200 Musik-Interessierte ein.
Konkurrenzverhalten mittels Preisdumping zwischen den einzelnen Anbietern? „Nein, in keinem Fall“ betont Christian Blaschke. „Ganz gleich, ob die Musik ein Hobby, Lebensinhalt oder Bildungsmöglichkeit für Kinder darstellt: der preisliche Rahmen einer Unterrichtsstunde ist mit
15 – 30 €, unabhängig von der Lehrperson und dessen Können, begrenzt. So hat jedermann die Möglichkeit, sich im Musikbereich um einen leistbaren Preis weiterbilden zu können. Die Auswahl der jew. Lehrer kann der Besucher der Internetseite natürlich völlig individuell treffen.
Tasten,- Blas,- Streichinstrumente etc. Violine, Gitarre, Gesang, Klavier, Einzelstück oder Kammermusik - insgesamt befinden sich ca. 100 Angebote und Gesuche auf der MUB –Seite, die ständig wächst. Ein guter Tipp demnach, die www.mub-salzburg.at einmal zu besuchen denn wer weiß, vielleicht entsteht ja eine ähnliche Geschichte wie zwischen Irena Grafenauer und Antonia Möseneder. Man darf gespannt sein!
Detailinformationen Künstler:
Irena Grafenauer
Seit 1987 hat die 1957 in Ljubljana (Slowenien) geborene Flötistin eine ordentliche Professur an der Universität Mozarteum Salzburg. Sie studierte bei Boris Campa, Karlheinz Zöller und Aurèle Nicolet. Zehn Jahre lang war sie Soloflötistin des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Rafael Kubelik und Sir Collin Davis. Sie wurde für Konzerte von hervorragenden Orchestern wie z.B. den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Chamber Orchestra of Europe und der Academy of St. Martin in the Fields als Solistin verpflichtet.
Einen weiteren Schwerpunkt im musikalischen Leben Irena Grafenauers bildet die Kammermusik, im Zusammenspiel mit Kammermusikpartnern wie z.B. Gidon Kremer, den Pianisten Oleg Maisenberg, Martha Argerich, der Cembalistin Brigitte Engelhard, der Harfenistin Maria Graf, Veronika und Clemens Hagen. Was sich mit Irena Grafenauers Erfolgen bei internationalen Wettbewerben ankündigte - sie errang jeweils den ersten Preis 1974 in Belgrad und Genf und 1979 in München - findet heute seine Bestätigung in ihren Konzerterfolgen und ist durch zahlreiche Plattenaufnahmen dokumentiert.
Tamara Sutonja
Tamara Sutonja, 1985 in Belgrad geboren, erhielt ihren ersten Unterricht im Alter von 10 Jahren. Bereits nach kurzer Zeit erhielt das musikalische Talent den ersten Preis beim Jugendwettbewerb „Petra Konjovic“.
Seit 2004 studiert sie Querflöte an der Musikhochschule Rheinland- Pfalz in Mainz in der Klasse von Prof. Dejan Gavric. Im Jahr 2007 nahm sie das Studium in der Klasse von Prof. Irena Grafenauer am Mozarteum in Salzburg auf. Sie erhielt künstlerische Anregungen von vielen eminenten Musikern wie Mathias Allin, Martin Kofler, Dieter Flury, Pierre Iv Artaud, Bernard Krabatsch, Irena Grafenauer und Dejan Gavric.











