(openPR) Neue Geräte von Wacker Neuson erfolgreich im Einsatz beim Industrie-Hallenbau
Betonierarbeiten sind im Winter nicht oder nur unter schwierigsten Umständen durchführbar, denn der Beton bindet umso schneller und besser ab, je höher die Einbautemperatur des Betons und die Umgebungstemperatur während des Abbindeprozesses ist. Außerdem darf die Temperatur des Betons, je nach Umgebungstemperatur, nicht unter 5 bis 10 °C fallen. Dank des Einsatzes eines Flächenheizers E 700M von Wacker Neuson konnte die Firma Eigner Fertigbau GmbH & Co. KG aus Nördlingen trotz winterlicher Temperaturen beim Bau zweier Industriehallen die erforderlichen Betonierarbeiten schnell und effizient durchführen und will auch künftig auf das hochwertige Produkt von Wacker Neuson zurückgreifen.
Arbeiten auch im Winter
„Normalerweise müssen wir unsere Bauprojekte in der kalten Jahreszeit unterbrechen und die entsprechenden Temperaturen abwarten, um wieder effizient arbeiten bzw. betonieren zu können“, erklärt Reinhold Walter, Bauleiter der Firma Eigner Fertigbau. „Der Flächenheizer von Wacker Neuson hat es uns ermöglicht, von Dezember bis März durchzuarbeiten und dadurch Zeit und Kosten zu sparen.“ Je höher die Temperatur, desto schneller bindet der Beton ab. So kann man bei 5 °C Betontemperatur, je nach Betongüte und Bauteilstärke mit einer Aushärtezeit von 4 – 6 Wochen rechnen, bei 20 °C aber die Aushärtezeit für eine frühere Belastung deutlich reduzieren, auch beim Betonieren im Freien. Seit Dezember hat die Firma Eigner Fertigbau, die sich auf den Bau von Hallen für Industrie- und Gewerbezwecke spezialisiert hat, den E 700M bei zwei Bauprojekten eingesetzt. Bei beiden Projekten kam es darauf an, die Hallenböden bei Minusgraden zu betonieren, um den straffen Zeitplan einzuhalten.
Erst Boden auftauen, dann Betontemperatur regeln
Das erste Projekt, bei dem die Firma Eigner Fertigbau den E 700M einsetzte, war eine Lagerhalle in Neuburg an der Donau. Im Januar 2009 wurde hier der Betonboden eingebaut. Die zu betonierende Bodenfläche umfasste etwa 2500 qm. „Der Untergrund bestand aus recyceltem Abbruchmaterial und war bis in eine Tiefe von rund 60 cm gefroren. Um den Baufortschritt bzw. den straffen Zeitplan einhalten zu können, hat uns die Flächenaufteilung der Halle erlaubt, den Boden etappenweise aufzutauen und anschließend sofort zu betonieren. „Der Flächenheizer hat uns so überzeugt, dass wir das Gerät kurz darauf auf einer zweiten Baustelle eingesetzt haben“, so Reinhold Walter weiter. In Mertingen bei Augsburg entsteht derzeit ein Biomasse-Heizkraftwerk. Zwischen Februar und Anfang März wurde dort mit Unterstützung des Flächenheizers der Betonboden hergestellt. Auch hier taute der E 700M zunächst den tief gefrorenen Kiesuntergrund auf.
Hohe Betonqualität
Wegen der sehr engen Terminvorgaben musste schnell gearbeitet werden. Direkt nach dem Auftauen des Untergrundes wurde der Beton eingebaut. An den beiden folgenden Tagen hat der E 700M den abbindenden Beton konstant auf der optimalen Abbindetemperatur von etwa 25 °C gehalten. Schon am dritten Tag nach dem Betonieren konnte der Hallenboden mit bis zu zwölf Tonnen schweren Wandelementen belastet werden. Etwa eine Woche später wurden die eingebauten Betonfertigteilwände mit einer Zwischendecke zusätzlich belastet. Nach nur etwa zehn Tagen wurde ein Teilbereich der Bodenplatte mit einem Kessel des Kraftwerks, der ca. 80 Tonnen wog, zusätzlich belastet. „Der Betonboden hat sich als extrem tragfähig erwiesen“, so Walter. „Die notwendige hohe Qualität und Festigkeit des Betonbodens ist durch eine entsprechenden Betongüte und die Betonnachbehandlung mit dem E 700M voll und ganz zustande gekommen. Außerdem hat uns das Gerät mehrere Wochen Zeit gespart und uns ermöglicht, den straffen Zeitplan einzuhalten.“
„Ohne Flächenheizer wäre Arbeit nicht möglich gewesen“
Mit dem E 700M können sogar bei tiefem Frost große Flächen soweit aufgewärmt werden, dass die Arbeiten sich problemlos und in gewohnter Weise durchführen lassen. Der dieselbetriebene Heizer erwärmt ein Wasser-Glykol-Gemisch auf bis zu 82 °C für Boden-Auftauarbeiten. Für die Betonnachbehandlung ist, je nach Umweltbedingungen, eine Temperatur von nur 40 °C bis 50 °C erforderlich. Eine Pumpe transportiert diese warme Flüssigkeit durch einen bis zu 700 m langen Schlauch, der beim Nachbehandeln von Beton auf eine zuvor ausgelegt Wasserdampfsperrfolie gelegt wird. Eine über den Schlauch gelegte Isoliermatte hält die Wärme am Boden. Der Wärmetransfer erfolgt direkt vom Schlauch des Flächenheizers auf die Betonoberfläche. Der E 700M bringt dadurch bis zu 94 Prozent der erzeugten Heizleistung in die zu behandelnde Fläche. Bei Eigner Fertigbau ist man sehr zufrieden: „Ohne den Flächenheizer hätten wir die Bauarbeiten wegen des strengen Winters für einen langen Zeitraum unterbrechen müssen. Es hätte mehrere Wochen länger gedauert, bis der Boden aufgetaut und der Beton eingebaut und abgebunden hätte“, erklärt Reinhold Walter „Wir werden in Zukunft bei Minustemperaturen und je nach Gegebenheit und Termindruck der Baustelle den E 700M von Wacker Neuson gerne wieder einsetzen.“













