(openPR) Bad Freienwalde/Lietzen, 7. Mai 2009. Mit „Erika Stürmer-Alex – Zwischenbilanz“, eine Retrospektive von 1962 bis 2008, legt der Verlag Drei Wege mit Sitz in Bad Freienwalde (Brandenburg) erstmals eine umfassende und autorisierte Dokumentation der künstlerischen Arbeit der in Lietzen ansässigen Künstlerin Erika Stürmer-Alex vor. Sie basiert auf dem, was 2008 in drei Personalausstellungen in Fürstenwalde, Lietzen und Müncheberg anlässlich ihres 70. Geburtstages gezeigt wurde, geht aber über den Anspruch eines Ausstellungskatalogs hinaus. Für die „Zwischenbilanz“ in Buchform wurde gemeinsam mit der Künstlerin vieles ausgewählt, was im Rahmen der Ausstellungstrilogie nicht gezeigt werden konnte. In die jeweiligen Abschnitte – Arbeiten bis 1990, Arbeiten seit 1990 sowie Plastik und Kunst am Bau – führen die Laudatoren der Ausstellungstrilogie Armin Hauer, Dr. Sibylle Badstübner-Gröger und Monika Tschirner ein.
„Erika Stürmer-Alex erreichte oft, was viele Künstler als vollmundiges Konzept kreierten und nicht umzusetzen wussten: Kunst und Leben zu einem produktiven Kurzschluss zu führen und auf die Gesellschaft einen gewissen Einfluss zu nehmen – das Dasein als Lebenskunst zu erfahren“, formuliert Armin Hauer, der stellvertretende Direktor des Museums Junge Kunst in Frankfurt (Oder).
„Ich bin beglückt, dem Menschen und dem facettenreichen Werk von Erika Stürmer-Alex begegnet zu sein. Sie hat meinen Blick auf die bildende Kunst herausgefordert, erweitert und bereichert“, sagt Kunsthistorikerin Dr. Sibylle Badstübner-Gröger. Und die Kunstwissenschaftlerin Monika Tschirner erklärt: „Baubezogene Aufgaben zu übernehmen heißt nicht nur, sich auf architektonische Parameter einzulassen, sondern sich auch gegen andere Künstlerkollegen durchzusetzen. Erika Stürmer-Alex hat immer wieder an solchen Wettbewerben teilgenommen, das erste Mal 1965 für eine Wandgestaltung an der Bertolt-Brecht-Oberschule in Seelow, die die Zeiten überstanden hat. Doch selbst, wenn sie leer ausgegangen ist, konnte sie die gestalterischen Überlegungen als Gewinn für sich verbuchen.“
1938 in Wriezen geboren, wuchs Erika Stürmer-Alex auf dem Hof des Großvaters in Güstebieser Loose auf. In Wriezen lernte sie an jenem Gymnasium, das schon ihre Mutter besucht hatte, und studierte nach dem Abitur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Nach vielen Jahren in Woltersdorf bei Erkner lebt und arbeitet die Künstlerin nun seit 27 Jahren auf einem Einzelgehöft bei Lietzen. Bilder und Plastiken in den verschiedensten Techniken entstanden und entstehen dort. Von Zeit zu Zeit zeigen sie sich in Ausstellungen, einige wandern in Museen oder zu privaten Kunstsammlern, andere sind Blickpunkte im öffentlichen Raum, wieder andere kehren zurück auf den Hof.
Die „Zwischenbilanz“ zeigt auf 112 Seiten einen exemplarischen Teil ihres künstlerischen Lebenswerkes. Neben der fadengebundenen Hardcover-Ausgabe (297 x 210 mm) erscheint eine auf 50 Exemplare limitierte Sonderausgabe mit eingelegtem Original-Walzendruck der Künstlerin und Schmuckumschlag. Diese ist ausschließlich beim Verlag Drei Wege erhältlich, nicht über den Buchhandel. Lieferbar ist der biografisch orientierte Kunstbildband ab dem 25. Mai 2009.
Verlag Drei Wege: Erika Stürmer-Alex – Zwischenbilanz
ISBN 978-3-941789-00-5











