(openPR) Auf Grundlage einer aktuellen repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von foodwatch nennt nur ein einziger Bezirk in ganz Deutschland Hygienesünder und Betrüger beim Namen: Seit März veröffentlicht Berlin-Pankow die Schmuddelrestaurants im Internet. Demnach fordern 85 Prozent der Bürger fordern eine solche Offenheit für ganz Deutschland, so die Studie.
»Rattenbefall im Keller, verschimmelte Zapfanlagen oder Geflügelfleisch, das auf dem Fußboden auftaut: Bei ihren Besuchen in Restaurants und Lebensmittelgeschäften finden Kontrolleure die unappetitlichsten Dinge. Jahr für Jahr wird fast jeder vierte der kontrollierten Betriebe beanstandet. Doch wer die Hygienesünder oder Abfallveredler sind, erfahren die Verbraucher nicht. Das ist traurige Realität auch ein Jahr nach Inkrafttreten des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG), das doch angeblich mehr Transparenz schaffen sollte.
Doch Pankow ist nur ein erster, kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nachbarland Dänemark macht es vor: Dort sind bereits seit 2001 alle Gaststätten, Imbissstände und Lebensmittelgeschäfte verpflichtet, die Ergebnisse der Kontrollen gut sichtbar in ihren Verkaufsräumen auszuhängen. Vier Gesichter-Grafiken, so genannte Smileys, geben den Kunden eine einfache und schnelle Orientierung. Betriebe ohne Beanstandungen werden mit einem lachenden Smiley belohnt, das grimmigste Gesicht deutet auf schwere Verstöße hin. In Dänemark ist dies eine echte Erfolgsgeschichte: Von 2002 bis 2008 hat sich der Anteil der Betriebe mit dem lachenden Smiley von 70 Prozent auf 83 Prozent erhöht. Und nach anfänglichem Widerstand halten inzwischen sogar acht von zehn Betrieben die Smileys für eine gute Idee.«
foodwatch Deutschland schlägt daher vor: »Auch Deutschland muss ein Land des Lächelns werden! Das dänische Smiley-System ist ein Vorbild an Transparenz. In unserer Emnid-Umfrage sehen das 87 Prozent der Befragten genauso und fordern die Einführung eines Smiley-Systems auch in Deutschland. Wie das geht, hat foodwatch mit einem konkreten Gesetzesvorschlag aufgezeigt. Helfen Sie mit, dass mit der Geheimniskrämerei in den Amtsstuben endlich Schluss ist und unterstützen Sie unsere Forderung nach Einführung des Smiley-Systems.« Das Flensburger Institut50plus schließt sich dieser sinnvollen Initiativen und folgt damit einem weiteren skandinavischen Vorbild – dem skandinavischen Weg! www.foodwatch.de/smiley-aktion und www.institut50plus.de













