(openPR) Wirtschaftsjunioren präsentieren politische Forderungen
Berlin, 4. Mai 2009. Zum Auftakt ihres 15. Know-how-Transfers, zu dem jährlich rund 150 Mitglieder eine Woche den Austausch mit Parlamentariern suchen, präsentieren die Wirtschaftsjunioren im Superwahljahr 2009 ihre politischen Forderungen zur Bundestagswahl. "Als Sprachrohr der jungen deutschen Wirtschaft fordern wir von der Politik ein klares Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft, damit auch künftige Generationen erfolgreich wirtschaften können", so Stefan Kirschsieper, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren. "Als Unternehmer brauchen wir weniger Besteuerung für Umsätze und Kosten, niedrigere Lohnnebenkosten und ein trans-parentes Arbeitsrecht", sagt er und fordert dabei mehr Nachhaltigkeit: "In Zeiten von Ressourcenverknappung braucht unsere Wirtschaft mehr Förderung von Forschung und Entwicklung für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Technologien, um einen effizienteren Umgang mit Ressourcen und Material zu fördern und nachhaltiger wirtschaften zu können."
Dringenden Handlungsbedarf sehen die Wirtschaftsjunioren auch im Bildungssektor. "Bildung ist unser wichtigstes Kapital und DAS zentrale Thema bei der Gestaltung der Zukunft Deutschlands. Wir müssen in unsere Köpfe investieren, um in einer globalisierten Wirtschaftswelt weiter vorne mitspielen zu können", betont Stefan Kirschsieper. Die Wirtschaftsjunioren fordern eine Reform des Bildungssystems und eine Richtlinienkompetenz der Bundesregierung in Sachen Bildung. "Mit Ganztagsschulen und Pflicht-vorschuljahr müssen Kinder schulreif und durch stärkere Berufsorientierung der Schulen ausbildungsreif gemacht werden. Wenn Schulen und Wirtschaft mehr zusammenarbeiten, verbessern wir die Qualität unseres Nachwuchses", sagt der Bundesvorsitzende.
Mit ihren Bildungsprojekten erreichen die Wirtschaftsjunioren jährlich 200.000 Schüler, die Forderungen basieren auf Erfahrungen aus Schulen und mit Schülern. 2009 werden Abgeordnete und Junioren des Know-how-Transfers im Sommer Schulen besuchen, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an deutschen Schulen zu machen. Dabei werden problematische Ist-Situationen gewünschten Soll-Zuständen gegenübergestellt und durch die Befragung von Lehrern, Schülern und Eltern Betroffene zu Beteiligten gemacht. Ergebnisse dieses Projekts "Spannungsfeld Bildung" werden zur Bundeskonferenz im September vorgestellt.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).
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