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Kurze Wege und optimierte Behandlung für Tumorpatienten

04.05.200917:48 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Kurze Wege und optimierte Behandlung für Tumorpatienten
Dr. Susanne Oberste-Beulmann und Dr. Jan Boström wollen den Patienten lange Wartezeiten ersparen.
Dr. Susanne Oberste-Beulmann und Dr. Jan Boström wollen den Patienten lange Wartezeiten ersparen.

(openPR) Für eine Strahlenbehandlung vor und nach der Operation eines Hirntumors oder bei einer Gefäßmissbildung im Kopf müssen die Betroffenen oft zwischen Neurochirurg (Operateur) und Strahlentherapeuten hin und her pendeln. Sie verlieren nicht nur wertvolle Zeit, sondern müssen


auch nervenaufreibende Wartezeiten in Kauf nehmen. „Gerade diese Patienten sind jedoch psychisch äußerst angespannt und wollen möglichst schnell eine Therapie“ sagt Dr. Susanne Oberste-Beulmann, Chefärztin der Strahlentherapie.

Daher hat die MediClin Robert Janker Klinik ihre bestehende Kooperation mit der Bonner Uniklinik vertieft. Seit April kommt Neurochirurg Privatdozent Dr. Jan Boström an mehreren Tagen in der
Woche vom Venusberg in die Klinik für Strahlentherapie, um die Patienten vor Ort zu untersuchen. „So können wir gemeinsam jede Bestrahlungsbehandlung besser planen“, sagt Dr. Oberste-Beulmann. „Eine solche Kooperation ist sehr selten in der Neuroonkologie. Durch sie wollen wir die Qualität unserer Strahlentherapie für den Patienten optimieren.“

So kann die Erstvorstellung eines Tumorpatienten beim Neurochirurgen direkt in der MediClin Robert Janker Klinik erfolgen. Kommt für ihn eine Bestrahlung in Frage, kann PD Dr. Boström diese vor Ort mit den Strahlenspezialisten besprechen und einleiten. MRT/CT-Aufnahmen können
die Mediziner schnell und gemeinsam auswerten. Umgekehrt kann Dr. Oberste-Beulmann bei schwierigen Diagnosen den Neurochirurgen sofort hinzuziehen. „Wir können zudem wichtige Röntgenaufnahmen mit einer speziellen Software digital zwischen der MediClin Robert Janker Klinik und der Uniklinik hin- und herschicken“, erklärt PD Dr. Boström. Für den
Patienten bleiben Zeitaufwand und psychische Belastung in jedem Fall immer so gering wie möglich.

Damit das auch für die Strahlentherapie gilt, hat die Klinik vor wenigen Monaten das Hochpräzisionsgerät Novalis angeschafft. Es arbeitet so zielgenau, dass ein Tumor in hohen Dosen bestrahlt werden kann, ohne das ihn umgebende Gewebe stark zu belasten. Dadurch können auch Tumoren in der Nähe wichtiger und empfindlicher Regionen des Gehirns behandelt
werden, oder solche, die schwer oder gar nicht operabel sind. Oft sind solche Bestrahlungen sogar einzeitig, das heißt nur an einem Tag möglich. Dieses Verfahren nennt man auch Radiochirurgie. Das Gerät ermöglicht zudem eine erneute Strahlentherapie bei bereits behandelten Patienten.

Alle diese Leistungen werden von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Mit der neurochirurgischen Praxis von PD Dr. Jan Boström ergänzt die MediClin Robert Janker Klinik ihr fächerübergreifendes medizinisches Angebot - auf dem Gelände der Fachklinik praktizieren bereits internistische Onkologen.


Weitere Informationen über die Robert Janker-Klinik und das Hochpräzisionsgerät Novalis finden Sie auch im Internet unter
www.mediclin.de/robert-janker

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