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Hypochondrie und Cyberchondrie belasten immer mehr Menschen

01.05.200916:52 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Hypochondrie und Cyberchondrie belasten immer mehr Menschen

(openPR) Die Hypochondrie ist eine psychische Erkrankung, die schon seit Menschengedenken existiert. Die Cyberchondrie dagegen ist eine angepasste Form an die neuen Medien. Was sich hinter der Hypochondrie verbirgt, wird auf dem Lifestyle- und Gesundheitsportal paradisi.de anschaulich erklärt.

Ein kleiner Schnupfen ist das erste Anzeichen einer Grippe, die Bauchschmerzen Magenkrebs und der Kopfschmerz ist sicher ein Gehirntumor. Hypochondrie, knapp und laienhaft mit eingebildeter Krankheit zu übersetzen, zeigt sich bei immer mehr Menschen und belastet nicht nur diese selbst, sondern vor allem auch die Familienangehörigen und Kollegen. Hinter dieser somatischen Störung verbergen sich zumeist Menschen mit einem ängstlichen Charakter, die durch unterschiedliche Erlebnisse in der Kindheit oder auch erst im Erwachsenenalter eine übertriebene Selbstbeobachtung an den Tag legen.

Bereits beim kleinsten Anzeichen, so etwa ein Bauchgrimmen oder ein Seitenstechen, vermuten Hypochonder eine schwere Krankheit und oftmals auch deren tödlichen Ausgang. Doch bei einer näheren Betrachtung sind tatsächlich nur bis zu 3% der Hypochonder wirklich krank und der Rest der Betroffenen quietschfidel. Zumindest organisch, denn selbst bei mehrfach durchgeführten Untersuchungen können die Ärzte in der Regel keinerlei Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung finden.

Eine neue Form der Hypochondrie zeigt sich mit der modernen Variante der Cyberchondrie. Diese beschränkt sich auf das Internet, welches anhand zahlreicher medizinischer Informationen natürlich ein breites Feld für die Hypochonder bietet. Leider zeigt sich, dass das Internet zum Beispiel bei der Eingabe "Kopfschmerz" dann tatsächlich auch Beiträge und ähnliches aufzeigt, die den Gehirntumor als Ursache mit beinhalten.

Über Hypochonder oder Cyberchonder abfällig zu lächeln oder diese zu Ermahnen das Getue sein zu lassen, ist allerdings nicht der richtige Weg, denn unter Umständen stellen sich durch die psychischen Belastungen dann reale Krankheiten ein. Was man genau tun kann, sowie zahlreiche interessante Informationen zu diesem Thema finden sich unter http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/Hypochondrie/

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