(openPR) Berlin - Die staatliche Umweltprämie sorgt nach wie vor für zufriedene Gesichter in der Autobranche. Doch was kommt danach? Fallen Händler und Hersteller in ein tiefes Loch? Oder bleibt der Pkw-Absatz stabil? Diese Fragen richtete Autohaus Online autohaus.de an seine Leser.
Die Branchenmeinung ist eindeutig: Nahezu drei Viertel der Stichproben-Teilnehmer rechnen laut Autohaus mit einem Kater nach der Abwrackparty. Ihrer Ansicht nach steht dem Markt ein großer Einbruch bevor. Vom Gegenteil sind 23 Prozent überzeugt. Sie erwarten eine Rückkehr der Neuzulassungen auf Normalniveau. Drei Prozent votierten für keine der beiden Optionen. Auch der deutsche Mittelstand warnte bereits vor einem kurzfristigen Effekt der Prämie. „Lassen Sie die Prämie zu Ende sein, dann wird aus einer Abwrack-Ebene eine Absack-Ebene“, sagte Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de, gegenüber dem Fernsehsender N-TV.
Unterstützung bekommt er in seiner Argumentation auch aus der Autobranche. Namhafte Experten, darunter der Chef der Berliner Automobilberatung International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de, Uwe Röhrig, sehen in einer Verlängerung zudem blanke Wahlkampfstrategie. „Alle, die sich jetzt wieder wählen lassen wollen, verweigern sich der Tatsache, dass er sehr schwer sein wird, den zwangsläufigen Einbruch abzufedern. Aber das will jetzt keiner hören“, so der Autoexperte gegenüber Merkur Online http://www.merkur-online.de.







