(openPR) Eventagenturen scheinen momentan eher ein Luxusartikel zu sein. In Zeiten von Kündigungswellen und Kurzarbeit wäre es schließlich naheliegend, sich die Zusatzkosten für das Firmenevent oder ein Teambuilding zu sparen. Doch gerade jetzt ist es von herausragender Bedeutung, die Motivation der Arbeitnehmer zu fördern. Ein Dilemma? Keineswegs. Denn
wer nicht auf den Fullservice einer Agentur zurückgreifen möchte, mietet sich einen Eventmanager. Will heißen, das Unternehmen bucht nach Bedarf eine oder mehrere Teilleistungen, etwa für die Organisation, Nachbereitung oder sogar die Ideenfindung. Erfahrung und Know-how sind inklusive.
„Rechts, rechts, links“, der Drum-Instruktor gibt der Teilnehmerrunde den richtigen Takt vor. Bereits nach einer halben Stunde hat sich die Abteilung Produktmarketing warm getrommelt. Entschieden hat man sich für das Trommelevent, um die Kommunikation, das Wir-Gefühl, schlichtweg die Stimmung im Team zu verbessern. Ein ähnliches Ziel hatte die Vertriebsmannschaft eines großen IT-Konzerns. Während der zweitägigen Segel-Regatta formte sich aus einer Gruppe von Kollegen ein gut funktionierendes Team. Die Erfolge von Firmenevents und Teambuilding-Maßnahmen sind nachweislich groß. Doch angesichts der krisengebeutelten Spartöpfe fragen sich Unternehmen immer häufiger, ob man es nicht eigentlich auch selber machen könnte. Der Verzicht auf den Expertenservice heißt meist allerdings auch der Verzicht auf den gewünschten Erfolg.
„Mieten sie sich einen Eventmanager“, rät Karin Gmelch den Unternehmen, die zwar sparen, nicht jedoch auf eine professionelle Veranstaltung verzichten wollen. Wer einen Eventmanager beauftragt, bucht Unterstützung nach Maß. Beispielsweise für die Vorbereitung einer Veranstaltung. Der Gemietete kommt für zwei Tage ins Unternehmen und unterstützt bei der Planung und Organisation. Oder der Eventmanager übernimmt die Nachbereitung bzw. die Evaluation. Abgerechnet wird in Tagessätzen. Der Eventmanager ließe sich genauso für die Ideenfindung buchen. „Es ist ein bisschen mit Zeitarbeit vergleichbar“, sagt Gmelch. Ganz nach Bedarf - sei es hinsichtlich der Tätigkeit oder dem Zeitrahmen - kauft das Unternehmen die gewünschten Dienstleistungen ein.
Dabei sind ein paar Dinge zu beachten. Entscheidet sich eine Firma nämlich für den Miet-Service, müsse sie sich unbedingt in Eigenregie um den Versicherungsschutz kümmern, mahnt die Expertin. Denn der ist nur beim Fullservice einer Eventagentur inklusive. Gleiches gilt für die Vorkasse, die zwar die Agentur übernimmt, nicht aber der einzelne Eventmanager. Ob es sich ein Unternehmen nun für die Agentur oder die Teilleistungen eines Eventmanagers entscheidet, ist eine Frage von Zielsetzung und vor allem des Budgets“, resümiert Karin Gmelch. Für die Mitarbeitermotivation und somit den Unternehmenserfolg können beide Möglichkeiten einen entscheidenden Beitrag leisten.










