(openPR) Wiesbaden/Hessen: Die Wildnisschule Weltenwandler startet mit ihrem Kursprogramm im Taunus. Die Teilnehmer lernen dort nicht nur in der Wildnis ohne Hilfsmittel zu Überleben, sondern sich intensiv mit der Natur und sich selbst auseinander zu setzen.
Survival, wie es Anne Gärtner und Daniel Bruns, die Leiter der Schule, verstehen, beinhaltet mehr als nur die Grundbedürfnisse zum Leben in der Wildnis zu decken: Wahrnehmung, Spurenlesen, Schleichen, Tarnen und besonders die geistige Einstellung sind weitere wichtige Elemente. "Der Kopf ist draußen das entscheidende Werkzeug. Die Einstellung entscheidet, ob wir im Paradies leben, oder nicht." berichtet Daniel Bruns, Student der Sozialen Arbeit.
Ihr Wissen haben die beiden von Naturvölkern: von indigenen Lehrern und solchen, die ihrerseits bei Naturvölkern wie den Indianern gelernt haben. Außerdem sind sie in Erlebnis- und Wildnispädagogik ausgebildet.
"Das, was wir lehren, funktioniert überall. Es sind Fähigkeiten und Techniken, die aus vielen verschiedenen kulturellen Hintergründen stammen. Wir versuchen von allem den Ursprung, die Essenz heraus zu finden, denn das ist das einfachste, was uns effektiv weiter bringt."
In dem Grundkurs „Der Weg der Wildnis“dürfen die Teilnehmer aber erstmal noch im Zelt schlafen, und werden mit biologischer Verpflegung vollverpflegt. Denn die Biologin Anne Gärtner weiß: "Nur wenn man sich draußen wohl fühlt, entsteht der Raum zum Lernen." Das Wochenende sei ohnehin so vollgepackt mit Wissen, dass keine Zeit ist, für jeden eine Laubhütte zu bauen und Nahrung zu suchen. Erst in einigen Aufbaukursen sind die Teilnehmer dann auf ihre erworbenen Fähigkeiten angewiesen.
Wer erst einmal in die Wildnisschule hinen schnuppern möchte, nimmt an einer der Wanderungen und Touren teil. Hier wird der Wald zum Erlebnis. Die Teilnehmer lernen den Wald auf neue Weise kennen und bekommen praktisches Wissen für eigene Touren.
Ihr Wissen geben die beiden auch an Kinder und Jugendliche weiter. So bietet die Wildnisschule auch Ferienfreizeiten an und organisiert Waldtage und Klassenfahrten zu verschiedenen Themen von der ersten bis zur 13. Klasse. Dabei geht es ihnen vor allem darum, den Schülern die Natur näher zu bringen und die höheren Klassen für ihre eigene Entwicklung zu sensibilisieren. "In der Wildnis erWachsen" heißt eins Ihrer Programme, das die Schüler ab der 8. Klasse auf den Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen vorbereitet.
"Gerade männliche Jugendliche brauchen in diesem Alter Herausforderungen, vor die sie die Natur in jeder Intensität stellen kann. Die Ruhe in der Natur und die Konzentration auf das Wesentliche hilft allen, mehr zu sich selbst zu finden und die eigenen Fähigkeiten neu zu entdecken", so Daniel Bruns. Nach einem schönen und spannenden Wochenende in der Wildnis vor der eigenen Haustür haben die Teilnehmer nicht nur eine Menge über die Natur und sich selbst gelernt, sondern haben wie Nebenbei noch eine Menge Fähigkeiten erworben, mit denen man sich von keiner Finanzkrise mehr beeindrucken lassen muss.
Weitere Informationen, Kursbeschreibungen und Anmeldung unter www.weltenwandler-wildnis.de












