(openPR) Menschen, die an Herzkrankheiten leiden, haben mit ausreichend Vitamin D eine wesentlich größere Überlebenschance, als Herzkranke mit einem Vitamin D-Defizit.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschergruppe unter Leitung von Dr. Armin Zittermann am NRW Herzzentrum der Universität Bochum in Bad Oeynhausen.
510 Patienten mit unterschiedlichen Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Nierenversagen wurden ein Jahr lang nach der ersten Blutuntersuchung beobachtet. Patienten mit einer Vitamin D-Versorgung (Calcitriol - das aktive Vitamin D-Hormon) im unteren Fünftel der Gruppe hatten lediglich eine 66,7prozentige Chance, ihre Krankheit ein Jahr zu überleben, während die gut versorgten Patienten im oberen Fünftel eine sehr viel höhere Lebenserwartung - eine 96.1prozentige Überlebenschance - hatten.
Der Vitamin D-Grenzwert zwischen niedrigerer und höherer Überlebenschance lag bei einem Serum-Spiegel von 25 ng/L (Nanogramm pro Liter, ca. 75 nmol/L).
Vitamin D wird in unseren Breiten bis zu 90 Prozent durch UVB-Strahlen der Sonne oder im Solarium im Körper selbst gebildet und ist daher eigentlich ein Hormon, das Funktionen in an die tausend menschlichen Zellen steuert.
Studie: Armin Zittermann et al., Circulating Calcitriol Concentrations and Total Mortality, Clinical Chemistry, April 2009, vorab online veröffentlicht











