(openPR) Marderabwehr mechanisch und elektronisch möglich - Teilkasko zahlt auch bei Folgeschäden
Coburg, 16.04.09 - Im Frühjahr ist es wieder soweit. Marder verursachen mit ihren Bissen in Gummi- und weichen Kunststoffteilen beträchtliche Schäden an Autos. Pro Jahr beläuft sich die Schadenssumme auf ca. 35 Millionen Euro - ohne Folgeschäden und nicht gemeldete „Ereignisse“. Zündkabel, Schläuche, Isoliermatten und Stromkabel stehen ganz oben auf der Speisekarte des hundeartigen Raubtiers. Zum Leidwesen der betroffenen Autofahrer: Defekte Zündkabel sorgen nicht nur für unrunden Motorlauf, sondern haben auch Auswirkungen auf den Katalysator. Und die für Motormanagement und Klimaanlage notwendige Fahrzeugelektronik bricht bei zerbissenen Kabeln schlicht und ergreifend zusammen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte daher beim Abschluss einer Kaskoversicherung darauf achten, dass der Versicherungsschutz bei Marderbiss auch auf Folgeschäden ausgedehnt wurde, wie es zum Beispiel die HUK-Coburg jetzt getan hat.
Neben einer guten Teilkaskoversicherung kann jeder Autofahrer aber selbst etwas gegen durch Marder verursachte Schäden unternehmen: indem er sie erst gar nicht zulässt. So können Käufer von Neufahrzeugen bei manchem Hersteller den Motorraum abschotten lassen. Dabei verschließen Borstenvorhänge die seitlichen Öffnungen der Motor-Kapselung sowie ein Lochblech den rückwärtigen Zugang zum Abgasrohr. Eine andere Option ist ein vom Werk eingebautes Elektroschockgerät, das bei Berührung der Einstiegsöffnungen dem Marder einen Stromschlag versetzt, ohne ihn dabei zu verletzen. Nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten auch diverse Nachrüstsätze, die im Fachhandel erhältlich sind. Ultraschallgeräte gibt es dort ebenfalls. Allerdings ist ihre Wirkung, insbesondere wenn sie nur eine gleichmäßige Frequenz aussenden, umstritten. Gänzlich unumstritten sind Duftstoffe: sie gelten als wirkungslos.








