openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Strategisches Marketing, Rezession und begrenzte Ressourcen

Bild: Strategisches Marketing, Rezession und begrenzte Ressourcen

(openPR) In einer Rezession ist es wichtig zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Marketing keinesfalls zu vernachlässigen und dennoch auf die beste Verwendung der Ressourcen zu achten.

‚Strategisches (WIKIPEDIA: planvolles Anstreben …) Marketing’ befasst sich mit der bestmöglichen Verbindung zwischen Marktpotentialen, Anforderungen der Märkte/Marktsegmente/Kunden und Möglichkeiten bzw. Fähigkeiten des Unternehmens. Besonders in rezessiven Wirtschaftsphasen bekommt dies eine neue Wertigkeit – und es kann zielgerichtet auch mit begrenzten Ressourcen betrieben werden.



Marketing kann [sollte !] nur strategisch betrieben werden, denn die vorzugebende Unternehmensstrategie – die später vom Ergebnis bestätigt oder entsprechend angepasst wird – bestimmt den Einsatz der unterschiedlichen Funktionen des Marketing. Leider wird Marketing aber oft immer nach mit ‚Werbung/Öffentlichkeitsarbeit’ übersetzt bzw. damit verwechselt.

Tatsächlich stellt Marketing die das Unternehmen umgebende ‚Klammer’ dar, um die komplexen Zusammenhänge und Austauschparameter zwischen allen Unternehmensfunktonen einerseits (von den Kernkompetenzen, über die Entwicklung bis zum After-sales-service) und den unterschiedlichen regionalen/weltweiten Märkten bzw. Marktsegmenten und -anforderungen, andererseits, abzubilden und die Vorgaben für die Unternehmensplanung und deren Durchführung zu geben.

Eine Erklärung der Begrifflichkeiten ist für die Umsetzungsempfehlung hilfreich:

1. Kernkompetenz – Im Gegensatz zur landläufigen Annahme, dass damit die bisher genutzten Fähigkeiten der Mitarbeiter gemeint sind, sind davon auch die bisher weniger bekannten – aber mit einiger Sicherheit vorhandenen – Fähigkeiten betroffen.

Diese bisher ungenutzten Potentiale auszuschöpfen, oder auch bekannte mit noch unbekannten Fähigkeiten neu ‚zu komponieren’, kann gerade in rezessiven Phasen zum Überleben des Unternehmens beitragen. So könnten sich beispielsweise völlig neue Marktsegmente ergeben, an die man bisher nicht gedacht hat und die weniger rezessionsanfällig sind.

2. Markt und Marktsegmente – Natürlich sind die [wichtigsten] Marktsegmente bekannt, sonst würde das Unternehmen ja keinerlei Geschäfte machen.

Es hat sich in der Praxis aber ein- ums andere mal gezeigt, dass der Mehrzahl der Unternehmen – und das gilt weltweit -, das tatsächlich vorhandene Marktpotential bzw. alle Marktsegmente in den unterschiedlichen regionalen Märkten eben doch nicht bekannt ist, da oft die Kenntnis der verfügbaren Datensammlungen fehlen.

Daneben sind die Märkte ständig in Bewegung, neue Unternehmen und Wettbewerber tauchen auf und alte verschwinden. Derlei Firmen und Wettbewerber bieten manchmal sogar vollständig neuen Lösungen für ‚altbekannte’ Probleme, usw.

Aus diesem Grunde ist es – auch für den gezielten Einsatz von Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Vertriebsschienen/-mitarbeitern, Umsatzvorgaben für letztere, u. v. a. m. – sehr wichtig, das die für das Unternehmen als interessant definierten Marktsegmente – pro Region/Land oder sogar Erdteil turnusmäßig beobachtet und analysiert werden.

3. Wirtschaftsregionen, Länder, Vertriebsgebiete – müssen ebenso beobachtet werden, da sich von Zeit zu Zeit wirtschaftliche Veränderungen ergeben können, seien sie fiskalischer Art (wenn man beispielsweise mit einer Tochterunternehmung auf dem Markt vertreten ist) oder auch qualitativer oder quantitativer Natur.

Bestimmte technische Voraussetzungen können genau so regional erheblichen Einfluss gewinnen, wie auch Import- oder Exportbeschränkungen.

4. Kundenanforderungen/-bedürfnisse, Vertriebsschienen, usw. – Es handelt sich bei der Feststellung, dass die Kundenbedürfnisse extrem wichtig sind, sicher nicht um eine bahnbrechende Entdeckung.

Das eine enge – strategische = geplante ! – Verbindung zum Kunden (siehe z. B. auch ‚Key Accounts’), möglicherweise Absprachen bereits im Entwicklungsstadium neuer Produkte bei ihm, ggfs. dadurch auch Entwicklung spezieller Auslegungen unserer Produkte für ihn oder das Marktsegment, dem er angehört, usw., auch eine sehr große Rolle spielen, scheint dagegen noch nicht wirklich durchgedrungen zu sein.

Aber: Je enger die Verbindung zum Kunden, umso höher ist die Wechselbarriere und damit die Gefahr den Kunden an einen Wettbewerber ‚zu verlieren’. Als bekannt vorausgesetzt wird hierbei, dass es daneben preiswerter ist Kunden zu behalten, selbst wenn der Aufwand pro Kunde steigt, als einen neuen Kunden zu akquirieren.

Die entsprechenden Verbindungen zum Kunden müssen vom Vertrieb (den Vertriebspartnern) sichergestellt werden, wobei die Vorgaben für diese aus dem Unternehmen (= der Marketingabteilung, basierend auf dem Unternehmensplan) kommen müssen. Es gibt nichts Schlimmeres für einen Unternehmer, als dem Vertrieb zwar Vorgaben zu geben, ihn aber dann bei der Zielerreichung alleine zu lassen und damit im Unternehmen die Informationen/Steuerungsmöglichkeiten über das Vertriebsgebiet, das Marktsegment oder gar den Markt, quasi zu verlieren.

Das Ergebnis mögen zwar gut Umsätze sein aber wenn es darauf ankommt, nämlich eben in einer rezessiven Phase, mangelt es an ausreichend engen Kenntnissen über/Verbindungen zu den wichtigen Kunden und emsige Wettbewerber haben alle Möglichkeiten.

Denn gerade im Vertrieb existieren viele Möglichkeiten, die zu einer Kundenbindung beitragen können, wir z. B. ein Internetauftritt der nicht nur plakativ die eigenen Möglichkeiten zeichnet, sondern für die Kunden Problemlösungen bietet, eine oder mehrere Newsletter zur gezielten Information entsprechender Kundenkreise, CRM-Systeme um jederzeit über die Stärken, Schwächen, Umsätze und Vorlieben einzelner Kunden informiert zu sein, und vieles andere mehr.

Wenn Marketing auf allen vorgenannten Gebieten gut funktioniert – also besser als derzeit bei vielen Automobilfirmen, die ‚plötzlich’ erschreckt feststellen, dass vergessen wurde sich ‚auch’ auf engere Märkte, kleinere, ökologisch sinnvolle und sparsamere Autos zu konzentrieren -, werden rezessive Phasen dem eigenen Unternehmen weit weniger schaden können.

Grundvoraussetzung dafür ist aber eine gründliche, umfassende aber dennoch nicht zu detailverliebte Analyse aller genannten Bereiche und detaillierte Vorplanung der Marktpotentiale und eigenen Möglichkeiten diese zu erreichen.

Weitere Details dazu sind auch auf der Webseite, wie Z. B. unter ‚Marketing-Regelkreis’ zu finden.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 300969
 1058

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Strategisches Marketing, Rezession und begrenzte Ressourcen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Michael Richter - Internationale Marketing- und Vertriebsberatung

Bild: Der Mittelstand und ‚die Welt‘Bild: Der Mittelstand und ‚die Welt‘
Der Mittelstand und ‚die Welt‘
KMU dürfen den internationalen Markt weder ignorieren noch seiner Faszination blind erliegen. Deutschland gilt als Exportmeister – allerdings steckt hinter den beeindruckenden Zahlen nur zu einem geringen Prozentsatz der Mittelstand. Die schiere Gesamtexportgröße wird außerdem relativiert, wenn man unsere Nachbarländer im Verhältnis etwas genauer betrachtet: Export pro Einwohner laut WIKIPEDIA 2016 - https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_exports_per_capita -: Deutschland ca. US$ 18.316 , Österreich ca. US$ 18.897, Belgien ca.…
Investitionsgüter: Kundensuche, Kundennutzen, individuelle Betreuung ... insbesondere international
Investitionsgüter: Kundensuche, Kundennutzen, individuelle Betreuung ... insbesondere international
#kmu #mittelstand #internationalisierung #investitionsgüter Seekirch, 15. Mai 2017 DEN MARKT gibt es heute nicht mehr. Viele einzelne Kunden dagegen schon, und JEDER davon bedarf einer individuellen Behandlung. Aber der Reihe nach .... Das, im Gegensatz zu vor noch 20-30 Jahren, ‚der Markt‘ heute nur noch aus völlig einzelnstehenden Unternehmen besteht, von denen sich jedes vom anderen abheben muss, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Weniger bekannt ist aber oft, wie diese – besonders für Produzenten von Investitionsgütern (kleiner …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Strategisches Management in der PraxisBild: Strategisches Management in der Praxis
Strategisches Management in der Praxis
… selten klappt ein Plan auf Anhieb, oder wie von Moltke sagte: "Ein Plan hält nur bis zum ersten Feindkontakt!". Viele gute Gründe für einen Seminarbesuch, oder?Strategisches Denken – Wieso, weshalb, warum? - Was ist Strategie und warum brauche ich so etwas? - Wie kann man Strategien entwickeln? Ein Überblick - Operationales Management vs. Strategisches …
Bild: Hilfe durch Private Equity – ist das alles? Die Unternehmensberatung Solving Efeso bezieht StellungBild: Hilfe durch Private Equity – ist das alles? Die Unternehmensberatung Solving Efeso bezieht Stellung
Hilfe durch Private Equity – ist das alles? Die Unternehmensberatung Solving Efeso bezieht Stellung
… Zeiten der Rezession? Die Unter-nehmensberatung Solving Efeso bezieht Stellung, äußert sich zu alternativen Finanzierungsformen und zu langfristigen, effektiven Konzepten. Unternehmen benötigen finanzielle Ressourcen zur weiteren Entwicklung – Kapitalgeber dafür gibt es viele. Um es auf den Punkt zu bringen, die Hilfe durch Private-Equity-Fonds ist …
Bild: Miebach-Studie in Kooperation mit DVZ zeigt Marketing- und Vertriebspotenziale für Logistikdienstleister aufBild: Miebach-Studie in Kooperation mit DVZ zeigt Marketing- und Vertriebspotenziale für Logistikdienstleister auf
Miebach-Studie in Kooperation mit DVZ zeigt Marketing- und Vertriebspotenziale für Logistikdienstleister auf
… zu gewinnen", so Dr. Jung weiter. Für die Bewertung der Kunden kann der „Customer Lifetime Value" ermittelt werden. Dabei handelt es sich um ein strategisches Entscheidungsinstrument, welches bisherige und zu erwartende Umsätze gleichermaßen berücksichtigt. Der Vertrieb wird dann auf die aussichtsreichsten Kunden angesetzt und die Marketingmaßnahmen …
Seminar der Welke Akademie: Strategisches Marketing
Seminar der Welke Akademie: Strategisches Marketing
… operative Marketing-Mix-Planung, die Budgetierung und Implementierung sowie das Controlling. Das 1-tägige Seminar bringt das aktuelle und vor allem praxiserprobte Wissen zum Thema strategisches Marketing auf den Punkt. Anhand von unterschiedlichen Fallstudien und realen Beispielen aus der Praxis erfahren die Teilnehmer, welchen Gesetzmäßigkeiten und Regeln …
Bild: Die neue Rolle des Marketings im Zeichen der Rezession - Ein kostenloses eBookBild: Die neue Rolle des Marketings im Zeichen der Rezession - Ein kostenloses eBook
Die neue Rolle des Marketings im Zeichen der Rezession - Ein kostenloses eBook
München, 1. Oktober 2008 +++ Die ASERVO Interactive GmbH bietet in Kooperation mit der kanadischen Eloqua Corp. und MathMarketing ab sofort das kostenlose eBook „Umsatzvorgaben für das Marketing“ mit Grundlagen und Ratschlägen zum Thema B2B-Marketing an. Gerade im Zeichen der Rezession können sich erfolgreiche Unternehmen deutlich von ihren Mittbewerbern …
Bild: SinnWert auf dem Mittelständischen Unternehmertag 2011Bild: SinnWert auf dem Mittelständischen Unternehmertag 2011
SinnWert auf dem Mittelständischen Unternehmertag 2011
Leipzig, 17.10.2011 – Unter dem Leitspruch „Strategisches Marketing mit Sinn und Wert“ ist die SinnWert Marketing GmbH mit einem Vortrag auf dem Mittelständischen Unternehmertag „MUT“ am 20. Oktober 2011 im Congress Center in Leipzig vertreten. Mit dem ersten Auftritt auf dem MUT 2011 folgt die Unternehmensberatung mit Marketingschwerpunkt dem Motto …
Bild: Vertriebschance Rezession - Jetzt Marktanteile gewinnenBild: Vertriebschance Rezession - Jetzt Marktanteile gewinnen
Vertriebschance Rezession - Jetzt Marktanteile gewinnen
… die Verkaufszahlen meist um bis zu 15% ein. Das bedeutet, das 85% des Marktes immer noch kaufen. Aus Angst schränken die meisten Wettbewerber jedoch ihre Vertriebs- und Marketing-Maßnahmen erheblich ein. Das ist Ihre Chance Marktanteile zu gewinnen. Eine Zeit mehr und nicht weniger zu verkaufen! In den 1960ern, zu Beginn der Personal Computer Ära, …
Online Marketing auf Erfolgskurs
Online Marketing auf Erfolgskurs
… Konsequenzen sich daraus für das Marketing ableiten lassen und welchen Platz das Online-Marketing im Marketingmix zukünftig einnehmen wird, thematisiert die Vereon Tagung ‚Strategisches Online Marketing – Imagebildung im Internet’ vom 25. bis 27. Juni in Zürich. Strategisches Online Marketing Unter dem Tagungsvorsitz von Dr. Nils Hafner, Hochschule …
Bild: MicroStrategy-Kunden erzielten laut Aberdeen Group-Report trotz Rezession beeindruckende UmsatzsteigerungenBild: MicroStrategy-Kunden erzielten laut Aberdeen Group-Report trotz Rezession beeindruckende Umsatzsteigerungen
MicroStrategy-Kunden erzielten laut Aberdeen Group-Report trotz Rezession beeindruckende Umsatzsteigerungen
… David White, Senior Research Analyst, Aberdeen Group. "Dieser Erfolg gründet sich auf explizite Erkenntnisse zur Sales-Performance, und macht es damit möglich, die Ressourcen auf die stärksten Märkte zu konzentrieren. Die betreffenden Unternehmen können die Rendite ihrer Marketinginvestitionen erheblich besser einschätzen und diese Investitionen damit …
Bild: Personalentwicklung gerade in Krisenzeiten absolutes SpitzenthemaBild: Personalentwicklung gerade in Krisenzeiten absolutes Spitzenthema
Personalentwicklung gerade in Krisenzeiten absolutes Spitzenthema
… kommt hinzu, dass die deutsche ebenso wie die internationale Wirtschaft noch lange mit den Nachwirkungen der Rezession zu kämpfen haben wird.Strategisches Personalmanagement muss daher heute neue Wege beschreiten, Zukunftsstrategien entwickeln und Innovationsprozesse vorantreiben, um einen entscheidenden Beitrag zur Wertschöpfung innerhalb eines Unternehmens …
Sie lesen gerade: Strategisches Marketing, Rezession und begrenzte Ressourcen