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Paradigmenwechsel in der Innovationspolitik

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

5. Februar 2004: Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB und die forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB, erklären anlässlich des Innovationskongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin:



Deutschland braucht ein neues Klima für Innovationen. Misstrauen und ideologische Technologiefeindlichkeit müssen überwunden werden.

Erstens brauchen Innovationen ein Fundament aus den Bausteinen: flexibler Arbeitsmarkt, einfaches und gerechtes Steuersystem und zukunftsfeste soziale Sicherungssysteme. Wenn wir hier nicht weiter reformieren, schaffen wir kein Wachstum. Ohne Wachstum kein Geld für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Zweitens brauchen wir eine Innovationspolitik, in der alle Elemente von Bildung, Forschung und Unternehmertum ineinander greifen wie die Zähne eines Reißverschlusses.

Die Schlüssel für ein zukunftsfähiges deutsches Hochschulsystem heißen mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Forschung: Freiheit Studienbeiträge erheben zu können, Freiheit über das Geld eigenverantwortlich zu verfügen; die Freiheit, die Balance zwischen Forschung und Lehre zu finden; die Freiheit, Position und Profil im Wettbewerb mit anderen Unis zu finden und vor allem die Freiheit, sich die Studenten und das Personal auszusuchen.

Unabdingbar ist, dass wir die Forschung an den Universitäten stärken. Unser Ziel ist, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen viel stärker als bisher mit den Hochschulen zu vernetzen.

Nur solche Kerne können Ausgangspunkt innovativer Cluster sein. Der Vorschlag von Bundesbildungsministerin Bulmahn, die Forschung ganz beim Bund zu konzentrieren, geht genau in die falsche Richtung.

Die Wirtschaft muss mit ins Boot. Eine Forschungsprämie, die die Zusammenarbeit belohnt, ist ein durchaus diskussionswürdiger Ansatz.

Nicht nur die Strukturen müssen stimmen, auch die Schwerpunkte. Es gilt, die Schlüsseltechnologien der Zukunft stärker zu fördern.

Es geht um eine neue Kultur der Selbständigkeit. Die finanziellen Rahmenbedingungen müssen verbessert werden, d.h. vor allem mehr Venture Capital. Wir brauchen einfach ein besseres Klima für Gründer und müssen lernen, mit Fehlschlägen umzugehen.

Deutschland hat eine Schwäche für endlose Risikodebatten und vergisst dabei häufig, die mit neuen Technologien verbundenen Chancen zu nutzen. Es ist Aufgabe von Politik, Führung zu beweisen und den Menschen Mut zu machen, Innovationen als Chance zu begreifen.

Autor(en): Prof. Dr. Maria Böhmer, Katherina Reiche

 

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