(openPR) Etwa 5000 Einrichtungen in Deutschland bieten Ayurveda-Therapie an; nur etwa 20 von ihnen verfügen über einen akademisch ausgebildeten Ayurveda-Arzt. "Pfusch ist häufig - oft mit verheerenden Folgen", weiß Thomas Vallomtharayil, Geschäftsführer des Medical Park Ruhr (Castrop Rauxel). Er hat die Gründung des gemeinnützigen Vereins "Traditional Indian Medicine" initiiert, der wissenschaftlich begründete Qualitätsstandards für eine Ayurveda-Behandlung entwickeln und durchsetzen soll. Vertreter der indischen und der deutschen staatlichen Gesundheitsadministration sind in das Projekt involviert.
Als Beispiel einer fehlerhaften Anwendung nennt Vallomtharayil die üblichen Stirnölgüsse mit herkömmlichem Speiseöl. "40 Prozent solcher Behandlungen sind eher schädlich als nützlich. Der in Europa weit verbreitete Ölguss darf nur unter Aufsicht eines Ayurveda-Arztes vorgenommen werden."
Auch eine Ayurveda-Behandlung in Indien selbst kann riskant werden. Vallomtharayil: "Eine Gefahr stellt oft die Vermittlung an Beach Resorts dar, bei denen es meist erlaubt ist, nach einer Ölung ein Sonnenbad oder gar ein Bad im Meer zu nehmen. Viele Patienten wundern sich nach der Rückkehr aus Indien, dass ihre Beschwerden eher zu- als abnehmen. Die Kombination einer Ayurveda-Behandlung mit einem Badeurlaub ist ein medizinischer Kunstfehler."
Die indische Gesundheitsministerin Sreemathy Teacher hat in diesen Tagen die Ayurveda-Klinik im Medical Park Ruhr in Castrop-Rauxel eröffnet. In der Einrichtung praktizieren indische Ayurveda-Ärzte gemeinsam mit deutschen Schulmedizinern (Neurologie, Gynäkologie, Gastroenterologie, Rheumatologie, Kardiologie, Nephrologie, Dermatologie, Dentalmedizin).
Kontakt:
Thomas Vallomtharayil
Medical Park Ruhr
Europaplatz 3-11
44575 Castrop-Rauxel
T. 02305 4455 100
F. 02305 445 199
www.medicalparkruhr.de
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