(openPR) Mit viel Humor und einem guten Schuss Ironie poliert Andrea Graff in Ihrem Büchlein Alltagsk(r)ämpfe alltägliche Situationen zu launigen Leseerlebnissen auf. In einer Anzahl von kurzen Geschichten nimmt die Autorin unterhaltsam Gegebenheiten und Situationen des täglichen Lebens aufs Korn, die niemandem fremd sind und in denen man sich selbst widererkennen kann. Die Erzählungen regen zum Schmunzeln an, geben durch ihren Widererkennungswert aber auch Anlass zum Nachdenken.
Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst, das jedenfalls beweist Andrea Graff ihren Lesern mit ihrer kleinen, aber (oft) gemeinen, Sammlung heiterer Geschichten aus dem Alltag einer „Ehefrau, Mutter (und) Freundin, (die zugleich) Kumpel und ein etwas chaotischer Mensch in einem“ ist.
Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung – vorausgesetzt, der verehrte Göttergatte verwickelt sich nicht nur in die Bettdecke, sondern auch noch in absurde Berechnungen über das mathematische Verhältnis von Decken- und Körpergrößen. Und wären da nicht die ordnungsneurotische Nachbarin, die etwas verwöhnte Schwester, die resolute Resi und vor allem Tante Wilma, und gäbe es nicht die vielen kleinen Tücken des Alltages, die oft im Detail stecken – irgendetwas, das dem Leben erst die richtige Würze verleiht, würde fehlen.
Und so stolpert die nette kleine Familie, die in einem kleinen Dorf in der Eifel lebt, von einer kleinen „Katastrophe“ in die nächste – und dies nicht ganz unähnlich den Hoppenstedts, den Beckers oder den Kishons.
Andrea Graff
Alltagsk(r)ämpfe
Heitere Erzählungen
Belletristik
Weimarer Schiller-Presse
97 S., Paperback
8,90 €
ISBN 9783837202533












