(openPR) Versicherungen und Fonds investieren in Wohnimmobilien
- Stabiler Cashflow ist wichtiger als Aussicht auf hohe Rendite
- Kaufpreise und Mieten in Großstädten von Krise unberührt
Köln, 3. April 2009. Große inländische Investoren entdecken ihre Liebe zu deutschen Wohnimmobilien. Vor allem Versicherungen und Initiatoren geschlossener Immobilienfonds kaufen Einzelobjekte und kleinere Portfolien an A-Standorten. Dies berichtet das Fachmagazin immobilienmanager in seiner neuesten Ausgabe, die am 6. April erscheint. Wie beliebt die Anlageklasse geworden ist, zeigt das Beispiel eines Hamburger Fonds: Er war im März 2009 bereits eine Woche nach Vertriebsstart vergriffen.
Wohnimmobilien bieten geringe Wertschwankungen, einen stabilen Cashflow und relativ hohe Sicherheiten, sodass sie momentan als Fels in der Brandung wahrgenommen werden. In den Großstädten zeigen sich die Preise für Einzelimmobilien und kleinere Portfolios mit guter Bausubstanz weitgehend unberührt von der Krise. Auch auf die Mieten dort gab es bisher noch keine größeren Effekte. Die aktuellen Käufergruppen streben keine Leverage-Effekte an und geben sich mit einer Rendite von fünf bis sechs Prozent zufrieden.
Die Versicherer und Fondsinitiatoren setzen vor allem auf Objekte in den großen westdeutschen Städten sowie in Berlin, Leipzig und Dresden. Wenig interessiert zeigen sie sich dagegen an Beständen von internationalen Investoren, deren teuer eingekaufte Pakete in zunehmendem Maße auf den Markt kommen. Diese Pakete liegen häufig in B- und C-Städten.
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