(openPR) Die aktuelle Wirtschaftskrise hat auch ihr Gutes - zumindest im Hinblick auf die Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmen. Die aktuelle Querschnittsumfrage des Instituts für Gegenwartsforschung unter knapp 1.800 Beschäftigten vom Sachbearbeiter bis zum gehobenen Middle-Management zeigt erstaunliche Trends: Rund 71% der Befragten sind der Meinung, dass sich die Zusammenarbeit mit unmittelbaren Teamkollegen spürbar verbessert hat, 68% der Befragten stellen eine deutlich höhere Teamkohäsion fest und 51% der Befragten beobachten eine drastische Abnahme von politischen Ränkespielen.
Die Krise als ideale Teamentwicklungsmaßnahme also? Möglicherweise. Doch statt Beschwörungslitaneien wie "die Krise als Chance begreifen" erwarten die Befragten vor allem eines: Führung. Die Top-Three der Erwartungen an die Vorgesetzten sind: 1. Kommunikation (84%) 2. Offenheit (81%) 3. Klarheit (73%). Negativ werden Divaallüren, Egoismus und bewusste Fehlinformationen bewertet. Gute Voraussetzungen für Manager also, die ihr eigentliches Handwerk - Führung - beherrschen. Mitarbeiter vertrauen mittlerweile nur noch Vorgesetzten, die eindeutig kommunizieren und die Richtung für ihr Team vorgeben können. Für andere kann es eng werden. "An sich eine positive Entwicklung" meint Institutsleiter Oliver Zander. "Teams, die unter professioneller Führung gut zusammenarbeiten. Damit hat die Schumpetersche "schöpferische Zerstörung" - die man ja in der Vergangenheit gerne negiert hatte - durchaus ihre gute Seite gezeigt", so der Diplom-Volkswirt weiter.
Ein schaler Beigeschmack bleibt indes - lediglich 29% der Befragten trauen ihren unmittelbaren Vorgesetzen noch.













