(openPR) Die Vorleserinnen dieser Woche lesen aus Kinderbüchern. Es sind die Bücher, die sie ein Leben lang begleitet haben - so wie alte Freunde. Sie haben sie als Kinder vorgelesen bekommen, und sie danach ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln vorgelesen. Heute können Sie die Bücher fast auswendig.
Die Bücher erzählen nicht nur wundervolle Geschichten, sondern sie sind auch herrlich illustriert.
Hanne-Lore Schmidt und Sonja Wissendaner lesen die Geschichte vom „Teddy Brumm“ und „Alarm im Kasperletheater“. Beide Bücher stammen aus den 50er Jahren und sind von Nils Werner geschrieben und von Heinz Behling illustriert.
Klaus hat seinen lieben, gelben Teddy Brumm achtlos in die Ecke geworfen. Der ist gekränkt und läuft davon. Im Wald ist es schön, und spannende Abenteuer erlebt er auch. Er findet Freunde und wird von einer Braunbärenfamilie aufgenommen. Aber er hat Sehnsucht nach Klaus. Als Vater Braunbär die Zeitung liest, entdeckt er eine Anzeige: Klaus sucht seinen Teddy Brumm. Da weiß der Teddy, dass Klaus sich seinen Teddy zurückwünscht. Die Braunbären helfen ihm, nach Hause zurückzukehren.
Der Teufel macht „Alarm im Kasperletheater“: 'Habt ihr schon gehört, ihr Leute,/ Oma hat Geburtstag heute!/ Darum sagte sie zu mir: / Kasperle, das feiern wir./ Lauf zum Bäcker Brezelbein/ und kauf Pfannekuchen ein'. ... und der Teufel hat die Pfannkuchen gestohlen! Kasper, Gretel, Hexe, Räuber, Schutzmann, König und das Krokodil machen sich auf eine wilde Verfolgungsjagd.
Ann Wertheimer liest „Madeline“ von Ludwig Bemelmans vor. Es ist eines der schönsten amerikanischen Kinderbücher. Madeline ist kein braves Mädchen, auch wenn sie in einem Pariser Mädchenpensionat lebt: Sie hat keine Angst vor Mäusen, tobt durch den Schnee und ärgert den Tiger im Zoo, während sich die anderen elf Mädels verängstigt um das Fräulein drängen. Und dann muss sie ins Krankenhaus, aber auch das irritiert sie nur kurzfristig...
Uta Haacke liest „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ von Martin Baltscheit. Sie liest sie, damit alle Kinder wissen, wie wichtig es ist, schreiben zu können. Der Löwe möchte die Löwin küssen. Die liest in einem Buch. Von einem Missionar, den der Löwe gefressen hat, hat er gelernt: „Einer Dame schreibt man Briefe, bevor man sie küsst.“ Er kann nicht schreiben. Eine Situation ...
Und nächste Woche? – Individualisten V.
„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“ Alighieri Dante









