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Prostatakrebs - Zwischen Hoffnung und Angst

30.03.200912:45 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Aktuelle Ausgabe des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“ ist erschienen

Bonn (jt) – Die Diagnose „Prostatakrebs“ ist für viele Männer zunächst ein großer Schock. Doch die Heilungschancen der Betroffenen sind heute groß: Fast 90 Prozent von ihnen werden geheilt, wenn der Tumor früh genug behandelt wird. Dennoch: Die möglichen Folgen der Therapie, wie Impotenz und Inkontinenz, sind immer noch ein Tabu. Zusätzlich fühlen sich viele Betroffene unzureichend über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informiert. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe über die unterschiedlichen Therapiemethoden bei Prostatakrebs sowie über die Möglichkeit, sich in einer Selbsthilfegruppe mit Gleichbetroffenen auszutauschen.



Christoph L. hat Prostatakrebs. Die Diagnose bringt ihn zunächst vollkommen aus dem Gleichgewicht. „Als mir mitgeteilt wurde, dass ich Prostatakrebs habe, hat mich das umgehauen – so, als wenn man mir die Füße weggeschlagen hätte“, berichtet der 67-Jährige. Doch sein Hausarzt beruhigt ihn: Der Tumor wurde früh entdeckt und es handelt sich nicht um eine aggressiv wachsende Form – die Heilungschancen von Christoph L. sind daher sehr gut. Der Arzt erklärt ihm die gängigen Therapieverfahren: Operative Entfernung der Prostata und Strahlentherapie. Vor allem in frühen Stadien der Erkrankung sind die Behandlungsergebnisse beider Methoden gleichwertig. „Ihre Vor- und Nachteile abzuwägen, fällt Patienten oft nicht leicht. Außer dem Ziel, die bestmögliche Behandlung bei so wenig Nebenwirkungen wie möglich zu erhalten, spielen persönliche Kriterien und Wünsche bei der Entscheidung eine Rolle“, so Professor Dr. Michael Stöckle, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg.

Mehr zum Thema Prostatakrebs sowie ein ausführliches Interview mit Günter Feick, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS), finden Sie in der Ausgabe 1/2009 des „Magazins der Deutschen Krebshilfe“. Hier berichtet die gemeinnützige Organisation zudem über aktuelle Forschungsprojekte, die Aktivitäten des Mildred Scheel Kreises sowie über Aktionen und Veranstaltungen zu Gunsten krebskranker Menschen.

Mit dem „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ informiert die Organisation regelmäßig über den Einsatz der ihr anvertrauten Spendengelder. Interessierte können die Zeitschrift kostenfrei anfordern bei: Deutsche Krebshilfe, Postfach 14 67, 53004 Bonn, oder unter www.krebshilfe.de als PDF-Datei abrufen.

Bonn, 30. März 2009

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