(openPR) Heutzutage sind Begriffe aus der Computerwelt wie ROM’s und RAM’s in aller Munde. Nur - wer kennt die genaue Funktion dieser Baugruppen, wer weiß, wie sie aufgebaut sind, woraus sie bestehen. Dipl.-Ing. Helmut Konietzny erklärt äußerst eindrucksvoll in seinem Elektronikkurs für Kinder und Jugendliche aus ganz Hannover, wie diese „Blackboxes“ funktionieren.
Die jungen Tüftler bauen z.B. mit einfachsten Mitteln ein Schieberegister und transportieren Bits und Bytes von einer Dezimalstelle zu anderen. Die Funktionsweise der binären Zahlenwelt erfahren die jungen Kursusteilnehmer hautnah, indem ein jeder selbst ein Flip-Flop darstellt, durch Heben bzw. Senken der Arme die zwei Zustände „O“ und „L“ erzeugt und an seinen „Nachbar-Flip-Flop“ weitergibt.
Mit diesem Elektronik-Ballett verstehen die Kinder schnell, wie es funktioniert. Konietzny und sein Kursus finden schon seit fünf Jahren die permanente Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Über hundert Kurse wurden bereits durchgeführt. Das hervorragende ehrenamtliche Engagement wurde mit zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen bedacht. Die permanente Finanzierung seiner Kurse ist damit aber nicht abgesichert. Auch fehlt es an Material, um tiefer in die Geheimnisse von Computern und Netzwerken einzudringen.
Der Verband der Kommunikationsingenieure (IfKom) hat dem Elektronikkurs jetzt zwei Mikrocontroller-Baukästen überreicht. Die Firma Ratioplast-Optoelectronics hat optische Sende- und Empfangsbauteile sowie Kunststofflichtwellenleiter (POF = Polymer-optische Fasern) beigesteuert.
Damit können die jungen Techniker auch eine hochmoderne Übertragungsstrecke aufbauen. Was nun noch fehlt, sind einfache PC’s, mit denen die Kinder die Mikrocontroller programmieren können. Gemeinsames Ziel ist es jetzt, eine Finanzierung der Kurse sicherzustellen und sich auch an den JeT-Aktionen („Jugend entdeckt Technik) in Hannover zu beteiligen.
„Jugendliche für Technik begeistern ist Voraussetzung für den Weg zu qualifiziertem beruflichen Nachwuchs. Das wollen die IfKom und ihre Partner nachhaltig unterstützen“, so Dipl.-Ing. Bernhard Mehl, IfKom-Landesvorsitzender. Da momentan noch nicht alle interessierten Jugendlichen in den Kursen berücksichtigt werden können, wollen die IfKom aus den Kreisen ihrer Mitglieder weitere ehrenamtliche Ruheständler gewinnen, die Helmut Konietzny bei seiner Arbeit unterstützen.











