(openPR) In der Produktentwicklung mit EAE frühzeitig Marktchancen erkennen.
Die Gesundheitswirtschaft agiert in durch nationalstaatliche Sozialgesetzgebungen weitestegehend regulierten Märkten, gehört aber zu den am stärksten wachsenden Sektoren der europäischen Volkswirtschaften. "Mit dem ‚Evidence adjusted Engineering’ stellen wir ein Modell vor, wie sich ein Unternehmen in den regulierten Märkten der Zukunft bewegen kann", erläutert Clustergeschäftsführer Dr. Robert Gfrerer die Grundzüge der am 17. April 2009 startenden Fortbildungsreihe.
Auch in den regulierten Gesundheitsmärkten der westlichen Welt werden – wie in der Medizin im Rahmen der "Evidence-Based Medicine (EBM)" – Entscheidungen immer öfter auf Basis wissenschaftlicher Studien gefällt und schon wegen des Kostendruckes immer seltener auf Grund rein politischer Überlegungen. Entscheidungen zur Ressourcensteuerung des Gesundheitswesens auf der Grundlage wissenschaftlicher Überlegungen zu treffen, nennt sich "Value-Based Medicine".
Wie sollen und können nun die privaten Anbieter im Gesundheitswesen mit dem neuen Paradigma einer "Value-Based Medicine" umgehen? Worauf gilt es bei der Produktentwicklung zu achten? Gemeinsam mit internationalen Experten wie Prof. Dr. Marcus Siebolds hat der steirische Humantechnologie-Cluster nun für seine Kooperationspartner das erste und europaweit einzigartige Modell dazu entwickelt.
Zukunftssichere Produktentwicklung durch "Evidence adjusted Engineering (EAE)"
"Evidence adjusted Engineering (EAE)" nennt sich diese Methode, die den Blick weg von der traditionell produktorientierten Sichtweise hin zur Frage der Erstattungsfähigkeit eines neuen Produktes oder einer Dienstleistung im GKV-System entwickelt. Einfach gesagt lautet die zentrale Frage am Beginn der Produktentwicklung: Wie muss mein Produkt beschaffen sein, um "evidenzbasierte Reviews" und "Health Technology Assessments (HTA)" meistern und so auch zugelassen werden zu können?
Die Antwort darauf lautet: "Evidence Adjusted Engineering (EAE)", also die Nutzung von EBM- und HTA-Methoden zur vorausschauenden Risikobewertung für Neuentwicklungen.
Evidence Adjusted Engineering: Programm-Details
Das neue EAE-Schulungsprogramm des Humantechnologie-Clusters richtet sich an Geschäftsführer, Marketingverantwortliche und Ingenieure in der Produktentwicklung. Folgende Fragen werden im Rahmen der Workshops beantwortet:
• Wie wird eine Technologiefolgenabschätzung in Hinblick auf Patientensicherheit, Effizienz und Gesundheitsökonomie gestaltet?
• Wie werden wissenschaftliche Ergebnisse aus Reviews und HTAs in Hinblick auf den Produkt-Innovationsprozess interpretiert?
• Wie werden Abbruchkriterien entwickelt, wenn sich zeigt, dass durch Reviews und HTAs vorgegebene Entwicklungsanforderungen nicht realisiert werden können?
Die Schulungen zum "Evidence adjusted Engineering (EAE)" beginnen am 17. April 2009; Details dazu auf der Cluster-Website unter www.humantechnology.at
Bildmaterial online unter:
http://www.humantechnology.at/html/presse_presseinfos.htm
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