(openPR) Die Gitarre hat sie gegen den Behandlungssessel getauscht: Sängerin Juliane Werding in ihrer neuen Wirkungsstätte, einer Praxisgemeinschaft in Starnberg. Statt um "Avalon", "Tarot" oder das "Würfelspiel" dreht sich ihre Welt nun um Homöopathie, Reiki, Heilhypnose und Akupunktur. Drei Jahre lang hat sich die examinierte Heilpraktikerin vorbereitet, besuchte Fortbildungsseminare in den neuesten Entwicklungen der alternativen Heilmethoden. Denn seit sie sich Mitte bis Ende der 80er Jahre zur Heilpraktikerin ausbilden ließ, gab es in diesem Bereich nicht nur große Fortschritte, sondern auch ganz neue Therapieformen.
Diese Wissenslücke galt es zu schließen – und das hieß: büffeln, büffeln, büffeln! Nun ist es soweit, und mit fundiertem Rüstzeug kann sich die Sängerin in die Praxisarbeit stürzen. Bei der Behandlung hat sich die 52Jährige der sanften und ganzheitlichen Medizin verschrieben. "Krankheit betrifft nie nur ein einzelnes Organ. Die körperliche Dysfunktion ist nur das letzte Glied in der Kette", erläutert sie ihre Herangehensweise. "Ihren Ursachen möchte ich gemeinsam mit dem Patienten auf die Spur kommen, um einen individuellen Ansatz für eine heilsame Therapie zu finden."
Juliane Werding führte Anfang der 90er Jahre schon einmal eine Praxis, doch weil sich das Leben im Showgeschäft und die Arbeit für die Patienten nur schwer vereinbaren ließen, musste sie sich nach drei Jahren entscheiden. Damals entschied sie sich für die Musik. Der hat sie letztes Jahr adieu gesagt, ab sofort stehen die Patienten und deren Gesundheit im Mittelpunkt. Und wirklich nie wieder die Musik? Die Stimme im Wind für immer verstummt? "Man soll ja nie nie sagen", lächelt sie geheimnisvoll. "Wer sich einmal mit dem Virus Musicus infiziert hat, ist nicht heilbar." Auch nicht mit Homöopathie? Die Fans hoffen es jedenfalls…
Praxis Juliane Werding
Ritter-Hilprand-Str. 1
82024
Taufkirchen
Germany
089-18950770
office[justat]juliane-werding.de
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Über das Unternehmen
Portrait Juliane Werding
Juliane Werding wurde 1956 in Essen geboren. 1970 schickte sie ein Demoband der Fernsehsendung TALENTSCHUPPEN des Südwestfunks und trat dort ein Jahr später mit dem Lied „Mein erster Weg“ von Udo Jürgens auf.
Der musikalische Durchbruch gelang ihr im Frühjahr 1972 mit der Veröffentlichung von „Am Tag, als Conny Kramer starb“, der deutschen Version des The-Band-Hits „The Night They Drove Old Dixie Down“. Der Titel erreichte den ersten Platz der deutschen Charts und verkaufte sich über eine Million Mal; das darauf folgende Album „In tiefer Trauer“ 100.000 Mal. Am Ende des Jahres wurde Werding mit der GOLDENEN EUROPA der Europawelle Saar und dem GOLDENEN BRAVO OTTO als beliebteste Sängerin des Jahres ausgezeichnet.
Nach der Mittleren Reife 1973 ging Juliane Werding zwei Jahre auf die Handelsschule. Unter der Regie ihres Gast-Produzenten Gunter Gabriel entstand 1975 die Single „Wenn du denkst du denkst, dann denkst du nur du denkst“. In den Charts erreichte die Platte Platz 4. Es folgte das gleichnamige dritte Album, das mit dem BRAVO OTTO und dem SILBERNEN LÖWEN von RTL ausgezeichnet wurde. Weitere 70er-Hits: „Wildes Wasser“, „Kinder des Regenbogens“ oder „Man muss das Leben eben nehmen, wie das Leben eben ist“.
1979 wirkte Juliane Werding als Schauspielerin in dem Film „Palermo oder Wolfsburg“ mit, der unter der Regie von Werner Schroeter gedreht wurde. Nach einer Ausbildung als PR-Fachfrau 1982 arbeitete sie in einer großen Münchener PR-Agentur. Mit „Nacht voll Schatten“, der Cover-Version von Mike Oldfields Moonlight Shadow, gelang ihr 1983 ein großer Comeback-Hit, auf den weitere Volltreffer wie „Geh' nicht in die Stadt (heut Nacht)“, „Drei Jahre lang“ und „Sonne auf der Haut“, die deutsche Version von Nik Kershaws „Wouldn't it be good“, folgten.
1985 kündigte Werding ihren PR-Job und begann eine Ausbildung als Heilpraktikerin. Im deutschen Beitrag zum Live Aid-Konzert war sie Mitwirkende des von Herbert Grönemeyer initiierten Projektes BAND FÜR AFRIKA und des Songs „Nackt im Wind“. Für ihr Album „Ohne Angst“ wurde ihr im selben Jahr die GOLDENE STIMMGABEL verliehen. Auf die Single „Stimmen im Wind“ folgte 1986 das neunte Album „Sehnsucht ist unheilbar“. Das Album war über ein Jahr in den Charts und wurde mit Platin und Triple-Gold ausgezeichnet. Auch die Singles „Das Würfelspiel“ und „Sehnsucht ist unheilbar“ gingen in die Top 30.
Die folgenden Alben „Jenseits der Nacht“ (1987), „Tarot“ (1988) und die Hitsammlung „Stationen“ (1989), wie bereits die beiden Vorgängeralben produziert von Harald Steinhauer und getextet von Dr. Michael Kunze, wurden ebenfalls mit Gold ausgezeichnet, und Singleauskopplungen wie „Vielleicht irgendwann“, „Starke Gefühle“, „Nebelmond“ oder „Wie weit ist Eden“ waren weitere Hits in den Radio- und Verkaufscharts. Im Sommer 1987 wurde ihr Sohn geboren, zwei Jahre später ihre Tochter. Im gleichen Jahr beendete Werding ihre Ausbildung als Heilpraktikerin mit dem Examen und führte drei Jahre lang eine Praxis in München. Als Künstlerin des Jahres erhielt sie die BEROLINA und abermals die GOLDENE STIMMGABEL.
Udo Arndt und Ex-Spliff-Keyboarder Reinhold Heil produzierten 1990 das zwölfte Album „Zeit für Engel“, das ebenfalls Gold-Status erreichte. Werding veröffentlichte in diesem Jahr mit ihrem Kollegen Werner Stumpf ihr erstes Buch „Mit ganzer Kraft gesund“. Das 13. Album „Zeit nach Avalon zu geh´n“ produzierte Armand Volker („Münchener Freiheit“) 1991 für Werding, das erneut mit der GOLDENEN STIMMGABEL ausgezeichnet wurde.
Zusammen mit Andreas Bärtels und Mats Björklund trat Werding 1992 erstmals als Produzentin in Erscheinung für das Album „Sie weiß, was sie will“, das sich drei Monate in den Top 100 der Charts hielt. „Du schaffst es“, eine Cover-Version des Roy-Orbison-Hits „You got it“, sowie das gleichnamige 15. Album wurden 1994 veröffentlicht. Zusammen mit Viktor Lazlo und Maggie Reilly sang Werding darauf die Single „Engel wie Du“. Dieses Trio absolvierte eine erfolgreiche Deutschlandtournee durch 20 Städte - Juliane Werdings erste Live-Tour, der fortan etwa alle zwei Jahre viele weitere folgen sollten.
Für ihr 1997er-Werk „Land der langsamen Zeit“ erhielt sie nicht nur eine ECHO-Nominierung, sondern auch ihre fünfte GOLDENE STIMMGABEL. 1999 steuerte Werding für die ARD-Serie „Drei mit Herz“ das Titellied „Alles kann passier´n“ bei. Im Jahr darauf erschien „I remember“, ein Duett mit Poplegende Howard Jones, das die beiden Künstler bei der Verleihung der GOLDENEN EUROPA präsentierten. Juliane Werding absolvierte einen Schauspielkurs und spielte im Münchner Metropol-Theater „Die Vagina-Monologe“ von Eve Ensler.
2001 schrieb sie ihr zweites Buch „Sagen Sie mal, Herr Jesus ... und andere Interviews mit Menschen der Bibel“. Es folgten mit „Es gibt kein Zurück“ und „Die Welt danach“ weitere Chartalben sowie die erste DVD mit einem Konzertmitschnitt aus dem Berliner Friedrichstadtpalast. Ihr Album „Sehnsucher“ erschien 2006 gefolgt von dem Buch „Sehnsucher - 7 Wege, mit der Sehnsucht zu leben“. Im Herbst gingen Juliane Werding & Band wieder auf Tournee. Das Programm erschien wenige Wochen später als erste Live-CD von Juliane Werding.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Theologen Uwe Birnstein, veröffentlichte sie 2007 ihr (Hör-)Buch „Huren, Heuchler, Heilige - Interviews mit Menschen der Bibel“. Gleichzeitig ging das 22. Album „Ruhe vor dem Sturm“ als höchster Neueinsteiger der Woche im Januar 2008 in die Music Control Charts und fuhr somit die erfolgreichste Platzierung seit fast 20 Jahren ein.
2009 trat Juliane Werding einer Praxisgemeinschaft bei und arbeitet nun als Homöopathin bei München. Das im Januar veröffentlichte Chart-Album „Sterne“ vereint die Singles der letzten Jahre.