(openPR) Das einfache Wegrationalisieren von Personal und Austauschen von Köpfen ist zwar der einfachste Weg aber nicht der sinnvollste für die Restrukturierung von Krankenhäuser so Wolfgang Tissen, Geschäftsführer der THC Tissen Healthcare Consulting. Change- Management bedeutet Wandel und Umdenken innerhalb der Prozesskette eines Krankenhauses. Sicherlich kann das Ergebnis einer Analyse der Istsituation ein Personalabbau oder auch eine Neuverpflichtung von Führungskräften sein. Wichtig ist jedoch, dass die Beteiligten und Verantwortlichen im Unternehmen das "Warum" verstehen.
Personalabbau kann nur erfolgen in dem Rahmen wie sich auch die Prozesse und damit die Arbeitsabläufe ändern. Dies setzt die Bereitschaft aller Beteiligten voraus Veränderungsprozessen offen gegenüber zu stehen.
Ein weiterer nicht unerheblicher Punkt ist die Bereitschaft der Aufsichtsgremien die Verantwortlichen im Unternehmen in Ruhe arbeiten zu lassen. Gerade in Kommunalunternehmen wird die Geschäftsführung mit meist sinnlosen Anfragen der jeweiligen Parteien regelrecht bombardiert. Dieser blinde Aktionismus führt letztendlich zur Resignation der Beteiligten, da dadurch die Motivation und die Schnelligkeit der umzusetzenden Massnahmen regelrecht behindert werden.
Sinnvoll, so Tissen, wäre ein ausgereifter Businessplan, der sämtliche Massnahmen und deren geplante Auswirkungen enthält und von den Aufsichtsgremien im Vorfeld bzw quartalsweise genehmigt wird. Eine weitere permanente Störung der Restrukturierungsmassnahmen durch politische Anfragen ist damit ein Riegel vorgeschoben.
Auf der anderen Seite kann man die politisch Verantwortlichen auch verstehen, dass das Bedürfnis des kontinuierlichen Nachfragens vorhanden ist. Wenn man die Presseberichte der jüngsten Vergangenheit liest muss man immer wieder feststellen, dass die Businesspläne der betroffenen Krankenhäuser im Ergebnis meist nicht zutreffen. Die den Aufsichtsräten vorgelegten Businesspläne sind in sich starr und werden nicht quartalsweise angepasst. In der Wirtschaft wird meist mit sogenannnten Forecasts gearbeitet. Im Krankenhausbereich ist dieses Steuerungssystem noch nicht all zu oft anzutreffen. Voraussichtliche Abweichungen nach oben wie nach unten werden mit diesem System angezeigt und können so monatlich den Aufsichtsräten übermittelt werden. Eine konsequente Umsetzung dieser Hilfen würden das Arbeiten , aber auch das Miteinander zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsgremien erheblich vereinfachen. Letztendlich muss nicht nur der ausgesprochene Wille zur Veränderung da sein sondern auch der Mut diese Veränderung umzusetzen, so Wolfgang Tissen. Die Tissen Healthcare Consulting begleitet Aufsichtsräte und Geschäftsführung auf diesem Weg.








