(openPR) Von den Folgen der Finanzkrise war auf dem ersten Studieninformationstag der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim nichts zu spüren. Mit insgesamt 180 Unternehmen aus der Metropolregion und dem gesamten Bundesgebiet war das Interesse seitens der Wirtschaft in diesem Jahr so groß wie noch nie. Ein Beleg dafür, dass Firmen trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten verstärkt auf die Ausbildung qualifizierter Nachwuchskräfte im Rahmen eines dualen Studiums setzen.
Gemeinsam mit ihren Partnerunternehmen präsentierte sich die ehemalige Berufsakademie Mannheim am vergangenen Samstag auf ihrem alljährlichen Studieninformationstag erstmals als Duale Hochschule der Öffentlichkeit. Rund 4.000 Besucher nutzten die Möglichkeit, die neue Mannheimer Hochschule und ihre Stärken kennen zu lernen und sich an den Informationsständen umfassend über Ablauf, Bewerbungsverfahren und Zukunftsperspektiven des dualen Studiums zu informieren. Dass dieses auch in Zeiten der Wirtschaftskrise Zukunft hat, belegt die große Anzahl der ausstellenden Firmen, die trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten auf die Ausbildung qualifizierter Nachwuchskräfte an der DHBW Mannheim setzen. Mit insgesamt 180 Firmen aus der Metropolregion und dem gesamten Bundesgebiet war das Interesse noch nie so groß wie in diesem Jahr.
Neben intensiver Kommunikation und individueller Beratung durch die Professorinnen und Professoren aller Studiengänge der Fakultäten Wirtschaft und Technik, stand auch beim diesjährigen Studieninformationstag das gegenseitige Kennenlernen von Nachwuchskräften und Ausbildungsunternehmen im Vordergrund: Nicht selten ist ein Gespräch mit Firmenver-tretern an diesem Tag der Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Bewerbung eines späteren Studierenden. Auch für Kurzentschlossene bietet der Infotag eine tolle Chance, durch ein erstes persönliches Gespräch noch einen der begehrten Ausbildungsplätze für das im Oktober beginnende neue Studienjahr zu ergattern. Vor allem in den Studiengängen in den Bereichen Ingenieurwesen und Informationstechnologien suchen viele Firmen derzeit noch nach geeigneten Kandidaten.
Mit Ansprechpartnern vor Ort waren außerdem Vertreter der Agentur für Arbeit, der Arbeitsgemeinschaft junger Unternehmer im Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg, der Graduate School Rhein-Neckar, des Gründerverbunds MAFINEX, des Studentenwerks Mannheim, der Studierendenvertretung, des Verbands für Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologien sowie der InWent gGmbH. Auch die Mitarbeiter der zentralen Serviceeinrichtungen der DHBW Mannheim, darunter das International Office, das Alumni-Netzwerk sowie das neu geschaffenen Career-und Sprachenzentrum, präsentierten ihr Angebot und standen den Besuchern Rede und Antwort.
Abgerundet wurde das Informationsangebot durch zahlreiche Vorträge, Mitmach-Aktionen und Workshops. Anhand eines Selbsttests konnten Schülerinnen und Schüler dabei zum Beispiel herausfinden, ob sie mit ihren Mathekenntnissen schon fit für ein technisches Studium an der DHBW Mannheim sind und bekamen gleichzeitig Tipps, wie sie sich entsprechend darauf vorbereiten können. Darüber hinaus demonstrierte die Fakultät Technik mit zahlreichen Aktionen, wie spannend ein vermeintlich „trockenes“ Ingenieurstudium sein kann. Die diesjährige Attraktion war ein vom Studiengang Projekt Engineering nach Wünschen von Studierenden konzipierter und aufwendig gestalteter Kleinwagen, der die Gäste auf dem Campusgelände zum Probesitzen einlud. Futuristisch ging es im Studiengang Maschinenbau zu: Hier konnten die Besucher innovative Robotertechnik live erleben.
Der Studieninformationstag wurde in diesem Jahr erstmals in den Gebäuden des neuen Campus durchgeführt, sodass sich die Besucher auch ein ausgiebiges Bild vom modernen Studienumfeld machen konnten. Wer bei der Fülle an Informationen und Eindrücken ein wenig Ruhe suchte, den luden die neu gestaltete Mensaria Metropol und die gläserne Bibliothek zum Verweilen ein.
Von der Berufsakademie zur Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
Am 1. März 2009 wurden die baden-württembergischen Berufsakademien unter Wahrung ihrer charakteristischen Strukturmerkmale in die Duale Hochschule Baden-Württemberg umgewandelt. Der Hochschulstatus bringt für die ehemaligen staatlichen Studienakademien einige Neuerungen mit sich, von denen insbesondere die Studierenden profitieren. Da die DHBW national und international anerkannte akademische Grade verleiht, erhalten sie z. B. die Chance, ein weiterführendes Studium an einer Universität aufzunehmen, was bislang nur in Ausnahmefällen möglich war. Künftig wird die Duale Hochschule Baden-Württemberg auch eigene, insbesondere berufsbegleitende, Master-Angebote entwickeln.
Auch für die dualen Partner bringt die Duale Hochschule Vorteile: Durch die Aufwertung können sie künftig noch besseren Nachwuchs rekrutieren. Als Mitglieder der Hochschule sind sie darüber hinaus in den Organen und Gremien beteiligt. Damit gestalten sie die Stu-dieninhalte im ständigen Dialog aktiv mit. Auch durch den Auftrag der DHBW, kooperative Forschungsprojekte zu realisieren, wird die Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen vertieft und die Aktualität der wissenschaftlichen Lehre weiter verbessert.











