(openPR) 11.02.2004 - Zum erneuten Klageerfolg gegen das Bombodrom erklären das Mitglied des PDS-Parteivorstandes Wolfgang Gehrcke und Thomas Domres, MdL Brandenburg:
Die insgesamt fünf einstweiligen Anordnungen des Verwaltungsgerichts gegen die Inbetriebnahme des Bombodroms sind ein überdeutliches Signal an die politisch Verantwortlichen, endlich die Hände von dem Wahnwitz eines Bombenabwurfplatzes inmitten einer Tourismus-Region zu lassen. Aber: Wenn auch der Tenor der Eilentscheidungen eindeutig ist, haben sie nur aufschiebende und keine endgültige Wirkung. Eine endgültige Entscheidung kann sich noch Jahre hinziehen und die daraus folgende Planungsunsicherheit könnte katastrophale Folgen für die Region haben. Insofern sind die Urteile vor allem als positive Zwischenbescheide zu verstehen. Der Kampf gegen das Bombodrom muss weitergehen. Es gilt die militärische Nutzung der Ruppiner Heide ein für allemal zu verhindern. Deshalb rufen wir die politisch Verantwortlichen in Bund und Land auf, endlich mit einer politisch bindenden Entscheidung von den Bombodrom-Plänen Abstand zu nehmen und diese Last von der Region zu nehmen. Statt den Rechtsweg bis zur Neige auszuschöpfen und damit die Entwicklung der Region auf Jahre zu blockieren, sollte der Bürgerwillen Maßstab des Handelns der Politiker sein.








