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Enterprise-Ontologien verbinden SOA und BPM

20.03.200910:12 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Wesentliche Voraussetzung für den Erfolg von SOA-Projekten
- Missverständnis des SOA-Begriffs mitverantwortlich für Misserfolge

München, 20. März 2009. SAPHIR CTO Knut Lünse unterstreicht die Bedeutung von Enterprise-Ontologien für den Erfolg von SOA-Projekten. Die Ursache für das Scheitern vieler Projekte liegt nicht in der SOA-Idee an und für sich, sondern in einem grundlegenden Missverständnis des Begriffs: SOA ist lediglich ein Architekturkonzept – keine Technologie. Erst mithilfe der methodischen Definition von Geschäftsmodellen in Enterprise-Ontologien lassen sich Geschäftsregeln, -rollen und -rechte auf einer SOA-Plattform so zusammenführen, dass sich Dienste flexibel koppeln und intuitiv bereitstellen lassen. Und zwar auch von nicht technischem Personal. Die Rolle von Enterprise- Ontologien hat Knut Lünse im Rahmen eines Referats während der Business Mashups 2009 vorgestellt.



Die SOA-Idee muss ergänzt und präzisiert werden. Denn noch immer wird der Begriff missverständlich verwendet. SOA ist keine Technologie, sondern ein Architekturkonzept. Es bildet eine Plattform, auf der sich Geschäftsregeln, Rollen- und Rechtekonzepte so miteinander verbinden lassen, dass auch Fachabteilungen Dienste flexibel bereitstellen können. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist jedoch der methodische Ansatz zur Bildung von Enterprise-Ontologien.

Ontologien sind Methodiken zur Definition von Geschäftsmodellen als Voraussetzung zur möglichst intuitiven Systemmodellierung. Eine holistische Systemmodelliermethodik ist beispielsweise die Object Process Methodology des Massachusetts Institute of Technology. Um die formale und eindeutige Spezifikation eines in einer Enterprise-Ontologie beschriebenen Geschäftsmodells in einem Systemmodell zu implementieren, genügen die Elemente „Objekte”, „Prozesse”, „Zustände”, „prozedurale und strukturelle Links” sowie „Relationen zur Spezialisierung und Aggregation”. Damit entsteht ein vollständiges System, in dem Objekte nicht ohne Prozesse transformiert werden und Prozesse ohne Objekte keine Bedeutung haben. Dabei ist immer verbindlich geregelt, wer gemäß seiner Rolle wann welche Eingriffe vornehmen darf. Fachabteilungen müssen sich dabei nicht mit Bits und Bytes auseinandersetzen, denn die bleiben in der IT.

„Viele SOA-Projekte kommen ins Stocken, weil Anwenderunternehmen von falschen Voraussetzungen ausgehen und Fachabteilungen schnell überfordert sind”, kommentiert Knut Lünse, CTO bei SAPHIR. „Mit einem Schritt zurück und dem Rückgriff auf Enterprise-Ontologien lassen sich viele Projekte jedoch auf einen vernünftigen Weg bringen.”

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